Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ägypten - 1001 Faszination (Zickes - Ägypten - Original). Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

41

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:14

Re: Mein Abschied vom Himmel

hat jemand schon was über die tourdaten rausgefunden?
ich kann nichts finden v0

42

Sonntag, 31. Januar 2010, 14:15

Re: Mein Abschied vom Himmel

Tourdaten habe ich auch noch nicht gefunden - aber dafür dieses Online-Sendung "Forum am Freitag" http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v…m-Beleidigtsein"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Maria« (23. März 2010, 11:55)


43

Sonntag, 31. Januar 2010, 14:34

Re: Mein Abschied vom Himmel

Was sagt Abdel Samad denn in diesem Interview ?? Ich hab seit einiger Zeit kein Audio mehr auf meinem PC - ist bei irgendeinem Update wohl rausgeflogen :A15: Habs noch nicht wieder installieren können, lebe aber seither etwas ausgeglichener, weil ich mir jetzt bei diewahrereligion die neuesten Videos nicht mehr antun kann ...

Binbaldda

Ehrenmitglied

  • »Binbaldda« ist weiblich

Beiträge: 1 608

Registrierungsdatum: 30. September 2007

Wohnort: Spanien

  • Nachricht senden

44

Dienstag, 2. Februar 2010, 13:33

Re: Mein Abschied vom Himmel

Hallo Anubis,
tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe.... aber ich habe gerade die "Schlafkrankheit", bitte achte nicht auf Satzbau oder Rechtschreibung. Ich schreibe nicht mehr so schnell mit zehn Fingern, aber so in etwa verlief das Interview:


Sind sie kein Moslem mehr?

H.A.S.: habe mich von dem Gottesbild verabschiedet, das der Islam. Welt schadet, ein Gott, der nicht verhandelt, nicht in Frage gestellt werden kann. Dieses Bild steht im Mittelpunkt einer Hierarchie, die zu vielen Vorstellungen in der IW geführt haben, in Widerspruch zur Moderne und 21. Jahrhundert

Auswirkungen?
HAS; Isolation, denn dieses Gottesbild wurde in ein patriarchalisches System impliziert, das bereits in der vorislam. Zeit bestand, wo Begriff wie Ehre und Blutsverwandtschaft waren
- Stellung der Frau
- Haltung zum Westen

Konzentration auf Ehre und Stolz isoliert vom Rest der Welt und deshalb reagiert IW so gereizt und beleidigt auf jede Reaktion, die aus dem Westen kommt.

Patriarchalischer Gott ist er auch ein Vorbild für die Menschen in der IW?


HAS: Wer regiert in der IW? Sind lauter kleine Götter ohne Fehl und Tadel und eifersüchtig darauf bedacht, keine anderen Götter neben sich zu dulden.
Es ist natürlich nicht nur der Islam und dieses Gottesbild für alles verantwortlich, aber es hilft diesen Machthabern, ihre Macht zu festigen, denn es gibt ihnen religiöse Autorität und bestätigt ihre legitime Macht.

Im Buch 3 Tabuthemen: Religion, Sexualität und Gewalt? wie zeigt sich Gewalt im täglichen Leben??

HAS: Familie, Schule, Strasse, da Verhandlung nicht machbar ist, da diese Hierarchien so stark und starr sind, da auch die Einflüsse von aussen sich mehren, gibt es die Angst, dass diese Hierarchiestrukturen auseinanderbrechen. Deshalb wird die Hierarchie gestützt, indem die Abtrünnigen bestraft werden. Begriffe Ehre und Blutsverwandtschaft. Familienstammbaum muss zurück verfolgt werden können, deshalb muss die Frau überwacht werden, denn sie allein kann garantieren, dass kein fremdes Blut in die Familie geflossen ist, das führt zu einer verkrampften Haltung gegenüber Sexualität und Frauen. Das war vielleicht möglich, solange IW vom Rest der Welt abgetrennt war, Aber im Zeitalter des Internets ist das nicht mehr möglich und jetzt entsteht die Angst und versucht verkrampft das zu bewahren. Gewalt ist zwar nicht vorgesehen oder gewollt, aber passiert.

Ganze Generation junger Ägypter, die keine Arbeit finden und nicht in der Lage sind, Familie zu finden, wo findet diese Frustration ein Ventil?

HAS: Manche versuchen Weg zu finden in der kompromisslosen Religiosität. Manche suchen Zuflucht bei radikalen Gruppen. D.h. nicht, dass alle jungen Muslime verklemmt oder radikal sind, aber es gibt einen Zusammenhang zwischen unterdrückter Sexualität und Gewaltneigung.

Vom Glauben zum Wissen konvertiert?

Man muss kein Atheist sein, ich bin nach wie vor Moslem, aber Glauben hat etwas zu tun mit etwas, was ich noch nie gesehen, erlebt oder erfahren habe, wenn ich aber etwas erlebt oder erfahren habe ist es Wissen, Die IW hat sich vom Westen drastisch distanziert, viele Probleme sind auch darauf zurückzuführen,. Wenn Muslime mehr über ihre Geschichte wissen, dann können sie mit ihrem Glauben viel unverkrampfter umgehen und auch radikale Gruppen isolieren. Das Problem, das wir momentan haben ist, dass wir viele radikale Strömungen haben, die meinen zu wissen, wie Islam wirklich ist,

Gibt es eine Lösung?
HAS: Karl Krause hat mal gesagt: Ich kann keine Eier legen, aber ich kann erkennen, wann ein Ei faul ist.
Aufgabe der Intellektuellen ist es , die Krankheit zu erkennen und dann nicht unter den Teppich zu kehren. Ich habe zwar keine Lösungen aber ein paar Vorschläge: Geregelte Insolvenz der IW, d.h. eine Inventur, Gottesbilder, Gesellschaftsbildern, Frauenbilder, Vorbildern trennen und Abschied vom Beleidigtsein und eine Kehrtwendung zum weltlichen Wissen und eine Öffnung zum Westen. Es geht nicht ohne. Tabubrüche sind hilfreich. Heute verfluchen wir unsere Härethiker, bald werden wir ihnen dankbar sein.
glg uli

**********************

Beginne nie einen Streit, aber beende jeden...

„Toleranz sollte nur ein vorübergehender Zustand sein,
er muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

Goethe

45

Dienstag, 2. Februar 2010, 21:15

Re: Mein Abschied vom Himmel

Würde ja gerne zu einer dieser Autorenlesung gehen, aber leider alles soooo wiet weg.

http://sachbuch.fackeltraeger-verlag.de/veranstaltungen.php

46

Dienstag, 2. Februar 2010, 23:54

Re: Mein Abschied vom Himmel

Vielen Dank liebe Uli für das Einstellen des Video-Textes speziell für mich, die Hörlose w0 Es sind interessante Thesen, die HAS aufstellt. Sie wären ein gute Diskussionsgrundlagen - vor allem innerhalb der Islam. Gemeinschaft. Ich bin sicher, dass er viel Zustimmung erhielte aus der großen Mehrheit der liberalen und säkularen Muslime - wenn sich dort entsprechendes heraus bilden würde. Ohne eine solche Rückendeckung läuft er Gefahr, hier von den falschen Leuten für ihre Zwecke missbraucht zu werden. Aber ich denke, dass ihm diese Gefahr bewusst ist. Ich erinnere daran, wie z.B. ein Bassam Tibi zwischen den Fronten zerrieben wurde - und letztlich seine geistige Freiheit in den USA gefunden hat, weil die Arbeit für ihn hier unmöglich wurde.

Maria

Admin - Scarabäus

  • »Maria« ist weiblich

Beiträge: 3 437

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2007

Wohnort: Schleswig Holstein

  • Nachricht senden

47

Mittwoch, 3. Februar 2010, 08:54

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat von »"Amira"«

Würde ja gerne zu einer dieser Autorenlesung gehen, aber leider alles soooo wiet weg.

http://sachbuch.fackeltraeger-verlag.de/veranstaltungen.php


Liebe Amira,
vielleicht nähert er sich ja irgendwann einmal auch dem norddeutschen Raum. Eventuell sollten wir den Verlag mal darauf aufmerksam machen, dass hier ein Interesse besteht.


LG Maria

48

Mittwoch, 3. Februar 2010, 10:06

Re: Mein Abschied vom Himmel

Liebe Maria,

das ist eine gute Idee. Wäre schön, wenn es klappen würde und der Weg dann nicht ganz so weit ist.

Jameela08

unregistriert

49

Mittwoch, 3. Februar 2010, 10:28

Re: Mein Abschied vom Himmel

mmmhhh...? Irgendwie ging dieser Thread bei mir wohl unter.
Habs jetzt erst gelesen und bin total gespannt auf dieses Buch (hab's mir eben gleich bestellt).

-o-malak-o-

unregistriert

50

Montag, 8. Februar 2010, 11:45

Re: Mein Abschied vom Himmel

möchte das Buch jemand kaufen? Ich hab es abzugeben, einmal gelesen, natürlich super erhalten, Nichtraucherhaushalt und Fleckenfrei :-)

Jameela08

unregistriert

51

Montag, 8. Februar 2010, 19:51

Re: Mein Abschied vom Himmel

Oh Schade, hätt ich das mal vorher gewußt.
Naja, hab das Buch am Samstag erhalten und hab es schon fast durchgelesen, trotz wenig Lesezeit. Aber wenn man es anfängt zu lesen, muss man sich echt zwingen es nicht gleich komplett durchzulesen.

Maria

Admin - Scarabäus

  • »Maria« ist weiblich

Beiträge: 3 437

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2007

Wohnort: Schleswig Holstein

  • Nachricht senden

52

Samstag, 20. Februar 2010, 09:04

Re: Mein Abschied vom Himmel

Hier ein erneuter Zeitungsbericht:
http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kr…en_Diskurs.html

LG Maria

warda azra

unregistriert

53

Samstag, 20. Februar 2010, 12:10

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat

Als Sohn eines Imam hat er in seiner Kindheit viel Gewalt und absoluten Gehorsam erlebt. „Vater, Polizisten, Politiker, alle handeln nach dem Muster von Gott: Mit mir verhandelt man nicht. Man stellt mich nicht in Frage. Ungehorsam wird bestraft.“ Wenn man Teil dieses Systems ist, nehme man vieles nicht mehr objektiv war. Er habe in Ägypten nie gelernt, Dinge zu hinterfragen. Als er vor 14 Jahren mit einer Frau nach Augsburg kam, fiel ihm eine deutsche Eigenschaft besonders auf: „Die Deutschen hinterfragen alles. Sie zerlegen alles bis ins kleinste Detail.“ Was er nie gelernt hatte, nahm er zunächst als Krankheit war, später lernte er daraus.

„Was ist schief gelaufen in meinem Kulturkreis?“, fragte Hamed Abdel-Samad. „Warum entwickelt man einen solchen Hass gegen „Phantomfeinde", denen man nie persönlich begegnet ist?“
Das sind genau die Punkte, wo man ansetzen muss.
Denn das frage ich mich auch immer als Europaaerin, die konvertiert ist. Die eben nicht das kollektive Beleidigtsein kennt, weil eben sozusagen freigeistig aufgewachsen.

Deswegen habe ich ja auch oefter gemeint, ich kann so darueber nicht diskutieren. Es geht so nicht.
Und das hat nicht mit nicht Wollen oder empfindlich oder beleidigt sein zu tun, sondern mit nicht Koennen.
Wer selbst nach Antworten sucht, kann keine geben.

Denn wenn man konvertiert, macht man sich zwangslaeufig Gedanken ueber die Religion. Man liest, und fragt sich, warum wird das so oder so gemacht??? Steht doch so gar nicht.
Man hat nicht den kulturellen Hintergrund, die Traditionen usw. von kleinauf.
Geht mit ganz anderem Ansatz dran.

Vielleicht bringt nun Abdel- Samad auch fuer die frustrierten Fragenden neue Denkanstoesse, das Thema etwas differenzierter zu sehen.
Mir war's ja leider nicht moeglich, das verstaendlich rueberzubringen.

54

Samstag, 20. Februar 2010, 12:23

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat

Dass er öffentliche Veranstaltungen meidet und oft nur mit Polizeischutz auftritt, müsse er akzeptieren, wenn er schreiben wolle, was er denkt und was ihn beschäftigt. Wichtig ist dem Politikwissenschaftler das Thema Bildung. Kinder müssten lernen, selbstkritisch zu sein. „Was bringt eine Dachdemokratie, wenn diese Geisteshaltung nicht auch in den Familien vorherrsche?“


Alleine, dass er immer noch Polizeischutz benötigt, zeigt, dass man ihn nicht verstehen will oder verstanden hat.

Er hat erkannt, dass wir Europäer viel hinterfragen, nur dadurch kann man lernen und verstehen, allerdings habe es sehr viele bis heute noch nicht begriffen, sie tun sich selbst ständig leid, bedauern sich und drehen sich die Dinge so, wie sie es gerade benötigen. Diese Recht nehmen sie sich, gestehen es aber anderen Menschen nicht zu, Schade eigentlich, aber vielleicht lernt man es ja noch - Abschied vom Beleidigtsein.

Dieser Mann faziniert mich immer mehr und ich hoffe, er ist auch hier mal in der Nähe.

55

Samstag, 20. Februar 2010, 14:03

Re: Mein Abschied vom Himmel

Beschämend finde ich allerdings, dass zunehmend von seiten der Kritiker der Islamkritik Abdel Samad in die Ecke der Islamophobie gestellt wird und seinem Buch unwissenschaftliche Einseitigkeit vorgeworfen wird. Man lässt dabei völlig ausser Acht, dass er mit diesem Buch keine wissenschaftliche Islamkritik beabsichtigt hat, sondern einen autobiografischen Roman schrieb.

56

Samstag, 20. Februar 2010, 14:12

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat von »"Anubis"«

Beschämend finde ich allerdings, dass zunehmend von seiten der Kritiker der Islamkritik Abdel Samad in die Ecke der Islamophobie gestellt wird und seinem Buch unwissenschaftliche Einseitigkeit vorgeworfen wird. Man lässt dabei völlig ausser Acht, dass er mit diesem Buch keine wissenschaftliche Islamkritik beabsichtigt hat, sondern einen autobiografischen Roman schrieb.


Ganz genau, aber hast Du was anderes erwartet? Ich nicht. Auch hier wird es wieder gedreht, wie es IHNEN passt. Schade.

Aber er will ja ein wissenschaftliches Buch schreiben, mal sehen, wovon es handelt.

Zitat


Bis vor zwei Tagen hat er jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München unterrichtet. Als nächstes plant er, ein wissenschaftliches Buch zu schreiben. Des weiteren steht eine Fernsehsendung auf dem Programm. Gemeinsam mit Henryk M. Broder tourt er demnächst für die ARD durch die Republik. „Ein Jude und ein Moslem bereisen das Land. Das dürfte interessant werden.“, sagte Abdel-Samad. Zunächst fünf Folgen werden vorraussichtlich im November am Sonntagabend ausgestrahlt.


Na, dann wird er wieder unter "Beschuss" stehen, falls er etwas über jüdische Geschichte schreiben wird.

Anonymous

unregistriert

57

Samstag, 20. Februar 2010, 15:14

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat von »"Amira"«

Zitat von »"Anubis"«

Beschämend finde ich allerdings, dass zunehmend von seiten der Kritiker der Islamkritik Abdel Samad in die Ecke der Islamophobie gestellt wird und seinem Buch unwissenschaftliche Einseitigkeit vorgeworfen wird. Man lässt dabei völlig ausser Acht, dass er mit diesem Buch keine wissenschaftliche Islamkritik beabsichtigt hat, sondern einen autobiografischen Roman schrieb.


Ganz genau, aber hast Du was anderes erwartet? Ich nicht. Auch hier wird es wieder gedreht, wie es IHNEN passt. Schade.


Wer ist das? IHNEN?

Zitat

Aber er will ja ein wissenschaftliches Buch schreiben, mal sehen, wovon es handelt.

Zitat


Bis vor zwei Tagen hat er jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München unterrichtet. Als nächstes plant er, ein wissenschaftliches Buch zu schreiben. Des weiteren steht eine Fernsehsendung auf dem Programm. Gemeinsam mit Henryk M. Broder tourt er demnächst für die ARD durch die Republik. „Ein Jude und ein Moslem bereisen das Land. Das dürfte interessant werden.“, sagte Abdel-Samad. Zunächst fünf Folgen werden vorraussichtlich im November am Sonntagabend ausgestrahlt.


Na, dann wird er wieder unter "Beschuss" stehen, falls er etwas über jüdische Geschichte schreiben wird.


Wenn andere ägyptische Männer eine 20 jahre ältere Deutsche heiraten, werden sie auseinandergerissen. Andere Untaten werden dann auch übersehen, sobald jemand öffentlich bekannt wird und sich ansonsten nicht traut seinen Mund aufzumachen.

58

Samstag, 20. Februar 2010, 15:54

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat von »"Wüstensonne"«



Zitat

Wenn andere ägyptische Männer eine 20 jahre ältere Deutsche heiraten, werden sie auseinandergerissen. Andere Untaten werden dann auch übersehen, sobald jemand öffentlich bekannt wird und sich ansonsten nicht traut seinen Mund aufzumachen.


Verstehe den Zusammenhang im Momen nicht, stehe da auf dem Schlauch.

Die er geheiratet hat, ist jünger. Zu der er damals gezogen ist und erst viel später geheiratet hat. da war es eine abgesprochene Sache. Sie wollte eine günstigere Steuerklasse und er den Aufenthalt.
Klar, genau wie die viele andere Ägypter. Aber bei Abdel Samad war eine eine geklärte Angelegenheit und kein Geheuchel von Liebe und dazu, er schreibt es ehrlich.
Das hat mit bekannt sein nichts zu tun, hätte er das Buch nie geschrieben, wüßte es niemand und wenn er es als "Unbekannter" erzählt hätte, würde ich es genauso sehen - ehrlich und er setzt sich mit vielen Dingen auseinander.

Solltest du was anderes meinen, dann schreibe es.

Anonymous

unregistriert

59

Samstag, 20. Februar 2010, 16:04

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat

Zitat von »"Wüstensonne"«

Zitat von »"Amira"«

Zitat von »"Anubis"«

Beschämend finde ich allerdings, dass zunehmend von seiten der Kritiker der Islamkritik Abdel Samad in die Ecke der Islamophobie gestellt wird und seinem Buch unwissenschaftliche Einseitigkeit vorgeworfen wird. Man lässt dabei völlig ausser Acht, dass er mit diesem Buch keine wissenschaftliche Islamkritik beabsichtigt hat, sondern einen autobiografischen Roman schrieb.


Ganz genau, aber hast Du was anderes erwartet? Ich nicht. Auch hier wird es wieder gedreht, wie es IHNEN passt. Schade.


Wer ist das? IHNEN?


Darauf hätte ich gern eine Antwort. Anstatt mich über ein Liebesleben und Steuerklassen zu unterhalten, wo es Menschen gibt, die erst meinen im Ausland den Mund aufzumachen und in der Heimat auch nicht den Mumm haben diesen zu öffnen und genau die gleiche Schiene fahren wie alle anderen Einheimischen. Dafür braucht es dann die Hilfe des Gastlandes.

Anonymous

unregistriert

60

Samstag, 20. Februar 2010, 16:08

Re: Mein Abschied vom Himmel

Zitat von »"Amira"«

Zitat von »"Wüstensonne"«



Zitat

Wenn andere ägyptische Männer eine 20 jahre ältere Deutsche heiraten, werden sie auseinandergerissen. Andere Untaten werden dann auch übersehen, sobald jemand öffentlich bekannt wird und sich ansonsten nicht traut seinen Mund aufzumachen.


Verstehe den Zusammenhang im Momen nicht, stehe da auf dem Schlauch.

Die er geheiratet hat, ist jünger. Zu der er damals gezogen ist und erst viel später geheiratet hat. da war es eine abgesprochene Sache. Sie wollte eine günstigere Steuerklasse und er den Aufenthalt.
Klar, genau wie die viele andere Ägypter. Aber bei Abdel Samad war eine eine geklärte Angelegenheit und kein Geheuchel von Liebe und dazu, er schreibt es ehrlich.
Das hat mit bekannt sein nichts zu tun, hätte er das Buch nie geschrieben, wüßte es niemand und wenn er es als "Unbekannter" erzählt hätte, würde ich es genauso sehen - ehrlich und er setzt sich mit vielen Dingen auseinander.

Solltest du was anderes meinen, dann schreibe es.


Zitat

Abdel-Samad kam 1995 im Alter von 23 Jahren nach Deutschland. Er heiratete bald darauf eine 18 Jahre ältere „rebellische linke Lehrerin mit Hang zur Mystik“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad