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Anonymous

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1

Sonntag, 26. Juli 2009, 06:53

Eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau berichtet v

Eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau berichtet von den lebensbedrohlichen Konsequenzen ihres Glaubenswechsels

Verstoß und körperliche Misshandlungen waren die Folge ihrer Entscheidung

(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2009) Der christliche arabische Sender <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.islamexplained.com">http://www.islamexplained.com</a><!-- w --> veröffentlichte vor kurzem ein Interview mit der Ägypterin Mariam Nabeel, die wegen ihrer Konversion unter ihrer Familie und dem ägyptischen Staat viel leiden musste. Einige Zitate aus dem Bericht Frau Nabeels:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M5a0de221540.0.html">http://www.islaminstitut.de/Nachrichten ... 540.0.html</a><!-- m -->

2

Sonntag, 26. Juli 2009, 14:28

Re: Eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau berichtet v

Zitat

Er las mir eine Aussage Muhammads aus der authentischen Überlieferungssammlung von al-Bukhari vor. Diese besagt, wenn eine Person beim Beten nach oben schaut, wird er zum Blinden. Dies war meine erste Enttäuschung vom Islam


Zitat

Als mein Vater erfahren hat, dass ich mich mit Christen getroffen habe, hat er mich geschlagen. Dies war das erste Mal, dass mein Vater mich geschlagen hat [im Alter von ca. 18 J.]... Was darauf folgte, war schlimmer, als ich es mir vorstellen konnte. Mein Vater und meine Mutter übergaben mich an die ägyptische Staatssicherheit ... Der Ermittler dort hatte keine Beweise gegen mich. Er sagte mir: 'Dieses Mal [die bloße Verhaftung] gilt als eine kleine Strafe. Aber nächstes Mal könnte es schlimm für Sie sein.' Seitdem ging meine Familie mit mir ganz anders um. Ich durfte meine Wäsche nicht mehr mit ihnen [in derselben Waschmaschine] waschen, weil ich in ihren Augen unrein [eine Nichtmuslima] sei. Ich durfte nicht mehr mit meiner Familie zusammen essen. Alle meine Familienmitglieder fingen an, mich ohne Grund zu schlagen. Dies ging für lange Zeit so weiter


Zitat

Kommentar: Frau Mariam Nabeel und ihrem Ehemann ist es gelungen, Ägypten zu verlassen und eine Aufenthaltserlaubnis im Ausland zu bekommen. Der Priester, der die Ehe geschlossen und ihr den Ausweis seiner verstorbenen Schwester gegeen hatte sowie ein gemeinsamer Bekannter wurden verhaftet und befinden sich seitdem in einem ägyptischen Gefängnis.


Traurig, dass man aus seiner Heimat flüchten muss. Traurig, dass der Priester im Gefängnis ist.
Wo bleibt der Aufschrei für diese Ungerechtigkeit?

Ich könnte noch einiges zitieren - aber ich lasse es lieber

Muss ich das verstehen? Kann man es verstehen? Mit welcher Berechtigung geschieht dies?

Binbaldda

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3

Sonntag, 26. Juli 2009, 15:31

Re: Eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau berichtet v

DER AUFSCHREI....

was erwarten wir, wer soll hier aufschreien? Die Christen?
Fall Marwa....wer soll hier aufschreien? Die Muslime oder die Ägypter?
Fall des erstochenen Deutschen in Istambul....wer soll aufschreien? Die Deutschen oder die Christen?

Bei allen drei Beispielen, gibt es genügend Atheisten, Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus etc., die solche Vorgänge absolut falsch finden.

Erst wenn wir alle begreifen, dass wir alle gemeinsam aufschreien müssen, wird es aufhören, dass insgehein solche Taten gegeneinander abrechnet. Das ist nämlich kein mathematisches Subtraktions-Problem nach dem Motto die Muslime haben 5 rassistische Taten vollbracht, die Christen haben 4 rassistische Taten vollbracht, also sind die Muslime ein wenig schlimmer und die Christen sind ja gar nicht so schlimm. Wenn wir nämlich bei Mathematik bleiben wären das zusammen 9 antimenschliche Taten durch religöse Eiferer und WIR ALLE müssen aufschreien. Was wir aber oft vergessen - und ich bin Wüstensonne immer wieder dankbar, dass sie mich drauf hinweist - ist, dass die Ägypter "leiser schreien" müssen, denn wir Europäer haben es zumeist nie selbst erlebt oder falls doch, teilweise vergessen, wie vorsichtig man sein muss, wenn man in einer Diktatur lebt. Nur zur Erinnerung: in der Zeit Francos sind über 150 Journalisten zum Tode verurteilt und exekutiert worden wegen Verstoss gegen das Presserecht.

Also lasst uns Protestbriefe schreiben an diejenigen Institutionen, die es betrifft, egal welche Religion oder Rasse es betrifft und lasst uns uns verabschieden von der Einstellung "Was regt ihr euch so auf, ihr seid doch auch nicht besser".
glg uli

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Beginne nie einen Streit, aber beende jeden...

„Toleranz sollte nur ein vorübergehender Zustand sein,
er muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

Goethe