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Anonymous

unregistriert

21

Freitag, 27. Februar 2009, 17:12

Re: Kaiserschnitt am Nil .....

In Ägypten wird an der Klitoris die Beschneidung durchgeführt.

22

Freitag, 27. Februar 2009, 18:42

Re: Kaiserschnitt am Nil .....

Zitat von »"Wüstensonne"«

In Ägypten wird an der Klitoris die Beschneidung durchgeführt.

:wand: :wand: :wand: wie schön für die Männer :wand: und Frauen haben somit keinen Spaß mehr am Geschlechtsverkehr :nöö:

Daniela

unregistriert

23

Montag, 2. März 2009, 09:49

Re: Kaiserschnitt am Nil .....

Zitat

:wand: :wand: :wand: wie schön für die Männer :wand: und Frauen haben somit keinen Spaß mehr am Geschlechtsverkehr :nöö:


Ich habe mal einen Bekannten von mir gefragt, ob er schon mit einer beschnittnen Frau Sex gehabt hatte und welche, beschnittne oder unbeschnittne war "schlimmer".
Er meinte die beschnittne wollte immer Sex und war auch immer "scharf". Ja da war die Beschneidung ja unnoetig, denn man macht die ja weil die Frauen immer geil seien


Also ich glaube schon, dass man mehr Schmerzen bei einem KS hat, das heisst bei KS hat man sie nachher, bei einer normalen Geburt "nur" bei der Geburt. Ich habe meinen Sohn nicht gesehen nach der Geburt, ich wollte einfach nur schlafen :schirm:
Und vergessen habe ich die geburt auch nicht, nachdem ich ihn gesehen habe, denke noch sehr oft daran auch heute noch. Bin aber froh, dass ich normal entbunden habe.

@Raphaela
Habe eigentlich gedacht, dass wir deinen Gabriel mal sehen. Bin gespannt wie er aussieht, typisch Aegyptisch?

Liebe Gruesse
Daniela

VerenaMaria

Sonnenanbeterin

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24

Donnerstag, 11. September 2014, 12:35

Und nach 5 Jahren hat sich immer noch nix geändert. ;)

Die Ägypter sind und bleiben "Kaiserschnitt-geil".

Nunja nicht alle. Meine Schwiegermama hat kein Problem damit, dass ich natürlich entbinden möchte.
Aber mein Schwiegerpapa schimpft regelmäßig über meine Ärztin, weil mir meine Ärztin nicht zu einem Kaiserschnitt rät.

Bei dem was ich so mitbekommen hab, sehen viele Ägypter denn Kaiserschnitt als was besser an, da man ja keine Schmerzen hat.
Die Schmerzen und Komplikationen die im Nachhinein auftreten können werden ausgeblendet.
Und wenns Komplikationen gab, wars dem Arzt seine Schuld.

Die spinnen, die Ägypter! (Obelix)

25

Donnerstag, 11. September 2014, 12:46

Also mir wurde ganz unverblümt erklärt, dass die Frau dann ja nicht so weit wird, sxhloxhtweg ausleihert. Kaiserschnitt hat einen viel langeren Leidensweg als die normale Geburt, sofern nichts dabei passiert. Gesendet via Handy

"Be who you are, say what you feel, because those who mind don’t matter, and those who matter don’t mind.” Dr. Seuss

VerenaMaria

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26

Donnerstag, 11. September 2014, 13:16

Ich glaub, da wäre mein Schwiegervater zu schüchtern um sowas zu sagen.
Aber in so eine Richtung hab ich auch schonmal gedacht.
Schlimm find ich bei meinem Schwiegervater, dass eine seiner Töchter riesige Probleme durch ihren ersten KS hatte.
Bei denn 2 darauffolgenden Kindern gabs heftige Probleme dann. Was genau dort war, kann ich leider auch nicht sagen.
Aber ist alles dem Arzt seine Schuld, der bzw. die hats verhunzt.

Stolz bin ich aber auf meine Ärztin, die mich nicht zu einem Kaiserschnitt drängt. :thumbsup:

Die spinnen, die Ägypter! (Obelix)

Anck-Su-Namun

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27

Dienstag, 23. September 2014, 11:38

einmal kaiserschnitt, immer kaiserschnitt.
die leute hier sind ja dumm, daher kann man denen alles erzaehlen (von seiten des arztes her). bei auslaendern beissen sie meist auf granit, weil sie wissen, das wir uns informiert haben und hirn im kof vorhanden ist.

es ist mir auch ein raetsel warum sie immer zum KS tendieren, kostet meist 1/3 mehr als normale geburt, und hat im nachhinein wesentlich mehr schmerzen (ich lag 2 wochen flach bis ich halbwegs gehen konnte, bei wir wars aber notfall-ks). normal oder ks, ist egal, rausschmeissen aus dem krankenhaus tun si sich nach max 1 tag. willst du laenger bleiben wirst du nicht mehr versorgt, liegst quasi im bett rum (was de ja auch zuhause kannst), ich wollte das auch, aber am ende hat sich keinr mehr fuer dich interessiert, kind war da, mutter ok, das reicht.

ich denke es hat was mit der ganzen sozialen einstellung zu tun. heiraten tut der grossteil nicht aus liebe sondern aus zweck des nicht allein seins. kinder muessen gemacht werden, is einfach so (natuerlich extra noch um den namen fortzufuehren), leute ohne kinder werden ihr lebenlang darauf angesprochen und genervt bis sie nachgeben oder eben komisch behandelt. fuer die ehemaenner zaehlt nicht die frau wie es ihr geht, es geht darum das sie selbst keine einbuse haben naemlich das die frau nach einer natuerlichen geburt ausgeleiert ist und es eben fuer den mann keinen spass mehr macht, so sagen ueprigens viele(ich musste mir das auch schon anhoeren). heisst also am ende scheiss auf was was die frau will, hauptsache dem mann gefaellts weiterhin. am ende dann im krankenhaus ist kinderkriegen hier kein schoenes erlebnis, weil es schon fast fliessband arbeit ist. eine bekannte will 5 kinder, 2 hat sie schon innerhalb von 2 jahren und ist wieder schwanger, die knallt die dinger nur so raus, alle per ks, nix besonders mehr...
manchmal vergleiche ich es wie beim oeffnenvon dosen: der arzt ist der dosenoeffner und die frau ist die dose, man macht das ding auf und fertig, hat man mehr hunger gleich noch paar hinterher.
moebel die gekauft werden, werden ja auch nicht fuer einen selbst gekauft, sondern fuer die anderen, die gaeste, die familie, man zeigt was man hat, auch ein muss, so stehen dann eben 3 sofa sets rum, unzaehlige stuehle und vitrinen, vergoldet ohne ende und randvoll mit glaessern die nie benutzt werden. ein aegypter der eine wohnung fuer sich selbst einrichtet, das kauft was ihm selbst wirklich gefaellt und was er braucht, findet man selten.

ich denke daher dass das alles zusammenhaengt und eine ks geburt nix besonderes ist sondern quasi wieder ein abgearbeiteter punkt auf der liste: wohnung gemacht, geheiratet, kind gemacht, kind da, fertig.

28

Dienstag, 23. September 2014, 13:06

leute ohne kinder werden ihr lebenlang darauf angesprochen und genervt
Allerdings, und da mich meistens Männer fragen, ich bin jetzt dazu übergegangen, zu sagen, dass es leider an meinem Mann gelegen hat.
Dann machen sie immer ganz schön blöde Gesichter.

Diese ewige bohrende Fragerei nach den Lebensumständen geht mir manchmal sowas auf den Zeiger.
Sunny

yabinti

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29

Dienstag, 23. September 2014, 21:30

Mein Kind habe ich auf natürlichem Weg bekommen. Vor einem Kaiserschnitt hätte ich panische Angst. Vorsorgeuntersuchungen in Ägypten waren gut. Nur die Sauberkeit ließ zu wünschen übrig.

ma-salama مع السلامة
yabinti


:arabdealer:

VerenaMaria

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30

Mittwoch, 24. September 2014, 12:14

Tut mir leid für dich, dass du so lange flach lagst Anck.
Bei mir war es schlussendlich ja doch ein Kaiserschnitt.
Allerdings fühl ich mich ziemlich fit jetzt nach einer Woche.
Die ersten Tage, ja die waren der Horror.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass man von allen seiten stark bemuttert wird danach (geht ja auch irgendwo nicht anders).
Vielleicht genießen die Ägypterinnen es auch so stark umsorgt zu werden.
Und ein Kaiserschnitt ist planbarer als eine natürliche Geburt, und bei dem Verkehr in Kairo...

Also Fließbandarbeit empfand ich bei mir nicht. Vielleicht allerdings auch, weil ich als Deutsche ein Highlight im Krankenhaus war.
Zudem hatte ich eine allergische Reaktion auf eins der Medikamente.

Die spinnen, die Ägypter! (Obelix)

Egypt

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31

Freitag, 26. September 2014, 08:26

Kaiserschnitt ist auch nicht so neu..

Als ich 1968 in USA entbunden habe wollten sie mich auch zu einem Kaiserschnitt überreden, obwohl mein Kind gan nicht so groß war (knapp 3000 g) und es war mein Zweites. Das erste hatte ich in Deutschland auch auf natürliche Art geboren.
Es ist nur Geld und Bequemlichkeit der Ärzte, die das wollen. Alle Argumente sind Blödsinn, von wegen ausleiern, Inkontinenz (das behaupten die auch), alles Quatsch. Dass es in Ägypten gut ankommt ist klar. Unser Sohn ist Arzt in Saudi Arabien und hat festgestellt, dass die Ägypter die mit Abstand ängstlichsten, wehleidigsten Patienten sind. Die fangen schon an zu jammern wenn sie eine Spritze nur von weitem sehen.
Die Nachwirkungen beim Kaiserschnitt sind wesentlich schlimmer as bei einer normalen Geburt.

Und zu dem anderen Thema (warum keine Kinder?): in 50% der Fälle liegt es am Mann.. Zu enge Hosen , viel Stress u.a.
Also eine gute Antwort..

32

Freitag, 26. September 2014, 13:23

Meine Kleine wurde auch rausgeschnitten, war ebenso eine Notop. Sie wollte sich nicht drehen. :)
Aber dies alles in Deutschland.

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Jillvalentine

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33

Sonntag, 28. September 2014, 00:09

Anck, Du bist die Einzige hier, die mir mit klaren Worten mit allem, was Du schreibst, aus der Seele spricht. Danke!!!

Gleichzeitig entschuldige ich mich bei den anderen, dass ich Euch diese klaren Worte nicht zusprechen kann. Manchmal frage ich mich, wie machen es die Menschen, die von dem wohlbehüteten Deutschland nach Ägypten gezogen sind, es dort so wunderschön zu finden und den harten Alltag nicht beschreiben zu können? Ist denn wirklich alles so Friede-Freude-Eierkuchen, wie es mir erscheint bzw. wie Ihr es beschreibt? Anck spricht den ägyptischen Alltag aus, wie er in vielen Familien vorkommt. Erlebt Ihr ihn so oder wie ist das bei Euch, die Ihr dort lebt? Vermisst ihr denn gar nichts außer ein paar deutscher Speisen? Habt Ihr in den Krankenhäusern nichts gesehen? Wie die Mädchen und Jungen beschnitten werden, zum Beispiel? Es wundert mich einfach nur, dass hier so gar nichts davon geschrieben wird von denen, die vor Ort leben. Ihr müsst das doch sehen und mitbekommen! Ich habe es doch auch gesehen und erlebt.

Gern können wir ein neues Topic erstellen, ich habe die Beiträge hier nur gelesen und direkt geantwortet.
Ein Tier zu retten, verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt ändert sich für dieses eine Tier.

"Auch, wenn man es noch so sehr will - man sollte sein Bauchgefühl nicht ignorieren. Es stimmt schon,wenn dein Inneres sagt: Hey, verlass dich besser auf deinen Instinkt." >Ellen Pompeo (Meredith Grey),"Grey´s Anatomy", 19. Folge, USA 2012

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jillvalentine« (28. September 2014, 00:18)


34

Sonntag, 28. September 2014, 22:21

Jill, DANKE

Mir geht es genauso. Am Anfang habe ich Ägypten auch total verklärt gesehen und erlebt....wäre am liebsten dort hingezogen. Aber je mehr ich dort kennen gelernt, gesehen und auch erlebt habe....hat sich mein "Bild" sehr schnell wieder geändert. Ich bin froh, das ich hier in Deutschland lebe und geboren bin....mit allen Rechten.
Ägypten ist ein Land, ich finde es noch schön, aber mit Einschränkung, was noch viel zu ändern hat.
Ich weiß nicht, ob nur Anck es so sieht und auch ausspricht/schreibt oder ob viele sich nicht trauen oder vor sich selbst nicht zugeben können/wollen und in ihrer eigenen Welt leben. Man muss hinsehen, hinhören und dann bemerkt man einige Dinge, zumindest habe ich es so empfunden.
Ich meine das jetzt nicht böse und will auch keinen angreifen, aber mir gefällt auch manches in Dtl. nicht, trotzdem möchte ich nicht tauschen

Ich habe dort wirklich gute Freunde und es tut mir in der Seele weh zu sehen, wie sie leben müssen.

Ich glaube, wenn man dort nur Urlaub macht und sich nicht mit dem Land, der Politik und auch den Menschen beschäftigt, dann hat man dieses "Friede-Freude-Eierkuchen" Feeling.

Mabrouk_Masr

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35

Sonntag, 28. September 2014, 22:46

ich gebe euch völlig recht. Nie und nimmer möchte ich in Ägypten leben. kann ich mir absolut nicht vorstellen. Die Zustände im Krankenhaus dort...die reine Katastrophe. Sicher ist man vielleicht als Ausländerin eine Sensation aber als einheimische Frau...die armen. Auch könnte ich mir nie vorstellen alles hier aufzugeben - auch nicht aus Liebe. zu viele Privilegien die man in Ägypten nicht hat. Alles gefällt mir sicher in Österreich nicht aber trotzdem ist es die Insel der Seligen und alles ist jammern auf hohem Niveau. Urlaub in Ägypten ist ja schön und gut auch mal hinfahren und wieder mal die Familie besuchen. Alles klar. Aber sicher nicht für Dauer. ..
:ständchen: LG

amanda

Wüstenmaus

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36

Montag, 29. September 2014, 14:38

ui, ich bin eigentlich eine stille mitleserin, aber wenn ich das lese, dann bekomme ich angst vor dem land. meine verlobter möchte, dass ich zu ihm komme und möchte mit mir kinder haben... ;(
:viele: :schildy:

Salam, eure Amanda

37

Montag, 29. September 2014, 15:15

amanda, du musst keine Angst vor dem Land haben. Wenn du dich rechtzeitig infomierst, wirst du die passende Ärztin und auch das Krankenhaus finden. VerenaMaria oder Anck haben da Erfahrung und können sicherlich Tipps geben.
Man sollte das Land nur nicht so verklärt - mit roasaroter Brille - sehen. Man wird einige Kompromisse machen müssen und dann seinen Verstand einsetzen und die Kinder NICHT beschneiden lassen, auch wenn seine Familie das möchte oder gar der Mann selbst.
Schau dich um und lasse dir alles erklären, mache dich schlau und wenn du meinst, dort leben zu können, dann versuche es.

Amirakatze

Sonnenanbeterin

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38

Dienstag, 30. September 2014, 02:39

Ich lebe seit über 4 Jahreen nun in Ägypten. Man kann das Leben hier nicht mit dem Leben in Deutschland vergleichen. Vor allem die med. Versorgung ist alles andere als rosig. Ich habe nach langen suchen endlich die richtigen Ärzte gefunden. Zahnarzt, Frauenarzt und Internist. Meine Erfahrungen mit Ärzten hier waren nicht immer gut, d,h. dass ich bei einem Hausverbot bekommen habe.
Die Kinderfrage stellt sich bei mir ja nun nicht mehr und da ist das Problem Schwangrschaft und Entbindung nicht mehr aktuell.
Das Leben in Deutschland hatte Probleme für mich. Als Rentnerin bist du nichts mehr. Man kann sich das Leben in Deutschland fast nicht mehr leisten, wenn schon die halbe Rente mit Miete drauf geht. Ich hatte einen Minijob um einigermaßen über die Runden zu kommen. Ein Opern-oder Konzertbesuch war nicht mehr drin. Kino ging so manchmal. Man ist auch sehr schnell out, wenn man nicht mehr so mithalten kann.
Hier geht es mir finanizell wesentlich besser. Ich wohne kostenfrei im Haus meines Mannes. Ich hatte den Vorteil, dass ich mich in`s "gemachte Nest" setzen konnte.
In Deutschland hatte ich keine Familie mehr, Hier habe ich eine bekommen mit der ich bestens klar komme.
Für mich persönlich hat das Leben hier mehr Vor - als Nachteile und das ohne durch die "Rosa Brille" zu sehen.
Ich habe keine Sehnsucht nach Deutschland, war auch nicht mehr da, seit ich hier lebe. Meine Freunde aus Deutschland besuchen mich regelmäßig und bringen mir auch die Dinge mit, die ich manchmal vermisse.
Das muss jeder für sich entscheiden. Für mich war es eine gute Entscheidung.