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Bea

Pyramidenforscherin

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1

Samstag, 20. August 2011, 10:55

Unilever (z.B. Rama) und die Menschenrechte

Wir ihr wisst, erhalte ich ja den Newsletter von Regenwaldorg.

Der Konzern Unilever kauft für seine Rama-Margarine das Palmöl vom weltgrößten Palmölmulti Wilmar International. Lt. Regenwaldorg. ist dieser für illegale Abholzung und schwere Menschenrechtsverletzungen berüchtigt.

Unilever ist mit 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher der Welt. Von Rama bis Langnese, von Dove bis Signal – Palmöl steckt in fast jedem Unilever-Produkt. Und Wilmar International zählt zu seinen wichtigsten Lieferanten. Auf der Insel Sumatra kam es wieder zu brutaler Gewalt. Lest hier:
Quelle: https://www.regenwald.org/mailalert

Wir wissen viel zu wenig darüber, was hinter den Produkten steckt, die wir kaufen und unternehmen viel zu wenig dagegen. Dabei ist es gar nicht so schwer, mal auf die Produkte zu gucken, von welchem Hersteller sie sind und diese einfach nicht zu kaufen.
Frdl. Gruß Bea

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yabinti

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2

Samstag, 20. August 2011, 12:14

Danke für den Link, Bea. Bin immer wieder erschrocken darüber, was man so alltäglich kauft und was sich so dahinter verbirgt.

Gerade die Margarine ist bei uns immer im Einkaufswagen, ebenso die besagte Zahnpasta.....

ma-salama مع السلامة
yabinti


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Bea

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3

Samstag, 20. August 2011, 12:55

Yabinti, das ergeht mir genauso. So habe ich festgestellt, dass die Lätta-Margarine auch von Unilever ist. Ich werde flugs ein anderes Produkt suchen. Ich bin es mir schuldig ein bißchen Zeit zu investieren, Produkte die nicht von dem Konzern sind, zu suchen. Mit finanziellen Spenden ist das immer so eine Sache. Kaum einer hat das Geld, mehrere Empfänger zu bedenken. Aber das kann ich als Verbraucher tun. Meine Lieblingszahncreme Colgate ist GsD nicht von Unilever.
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Jillvalentine

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4

Samstag, 20. August 2011, 14:39

Danke für den Link.

Ich beziehe die Natur und Kosmos und habe da auch schon viel von meinem Verbraucherverhalten umgestellt. Ich überlege z. B., ob ich nicht zu einer ÖKO-Bank wechsle, da viele Banken umweltschädliche und -vernichtende Projekte finanzieren oder Massentierhaltung, Kinderarbeit etc.

Ein Hoch auf meinen Bio-Hofladen. Die wählen ihre Produkte ganz sorgfältig aus, testen die Hersteller und heute wurde mir auch nochmal bestätigt, dass die Tiere bei einem Schlachthof geschlachtet werden, wo sie so wenig wie möglich Stress ausgesetzt werden. Man schmeckt es auch, an allen Produkten, ich kaufe fast alles an tierischen Produkten nur noch dort.

Eigentlich müsste man sein ganzes Leben umstellen, leider ist das nicht so ganz finanzierbar, wenn man dann auch Produkte der täglichen Reinigung, Medikamente usw. usf. aus Bio-Wirtschaft bezieht. Und es ist wirklich so, dass die Herkunft oft so verzweigt ist - da kommt man durch Informationen wie diese dann mal dahinter. Leider...
Ein Tier zu retten, verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt ändert sich für dieses eine Tier.

"Auch, wenn man es noch so sehr will - man sollte sein Bauchgefühl nicht ignorieren. Es stimmt schon,wenn dein Inneres sagt: Hey, verlass dich besser auf deinen Instinkt." >Ellen Pompeo (Meredith Grey),"Grey´s Anatomy", 19. Folge, USA 2012

Bea

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5

Samstag, 20. August 2011, 19:26

Danke für den Link.
Ein Hoch auf meinen Bio-Hofladen. Die wählen ihre Produkte ganz sorgfältig aus, testen die Hersteller und heute wurde mir auch nochmal bestätigt, dass die Tiere bei einem Schlachthof geschlachtet werden, wo sie so wenig wie möglich Stress ausgesetzt werden.


Mir geht es bei dem Link aber nicht um Bioprodukte versus konvenzionelle Nahrungsmittel. Auch Unilever bietet Produkte mit dem Bio-Label an, z.B. Bio-Gemüse von Knorr. Es ging mir auch nicht darum zu sagen, dass die Produkte schlecht sind. Vielmehr steht hier im Focus, aufgrund was für menschenrechtsverachtendem Verhalten die Produktion beruht. Und wenn ich an die Margarine denke, so läßt sich ohne finanzielle Schmerzen eine andere Margarine finden.
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skmm84

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6

Sonntag, 21. August 2011, 10:35

:danke: für den Link @Bea

Zitat

Wir wissen viel zu wenig darüber, was hinter den Produkten steckt, die wir kaufen und unternehmen viel zu wenig dagegen. Dabei ist es gar nicht so schwer, mal auf die Produkte zu gucken, von welchem Hersteller sie sind und diese einfach nicht zu kaufen.
Ja man sollte wirklich darauf achten, aber ganz e´hrlich denke ich das hinter jedem Produkt irgendwas 'schlimmes' steckt. Wie war das gleich mit der Globalisierung ;Hammer; (Wo ist der Kotz-Smilie!!) Hatte irgendwann mal einen super interessanten Bericht darüber gesehen..z.B. das die meisten Rosen aus Kenia kommen, die dort von einem Inder gezüchtet werden und dadurch verlieren die Massai immer mehr Land und Wasser suchen sie auch öfter vergebllich.
Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens
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Jillvalentine

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Sonntag, 21. August 2011, 11:52

Danke für den Link.
Ein Hoch auf meinen Bio-Hofladen. Die wählen ihre Produkte ganz sorgfältig aus, testen die Hersteller und heute wurde mir auch nochmal bestätigt, dass die Tiere bei einem Schlachthof geschlachtet werden, wo sie so wenig wie möglich Stress ausgesetzt werden.


Mir geht es bei dem Link aber nicht um Bioprodukte versus konvenzionelle Nahrungsmittel. Auch Unilever bietet Produkte mit dem Bio-Label an, z.B. Bio-Gemüse von Knorr. Es ging mir auch nicht darum zu sagen, dass die Produkte schlecht sind. Vielmehr steht hier im Focus, aufgrund was für menschenrechtsverachtendem Verhalten die Produktion beruht. Und wenn ich an die Margarine denke, so läßt sich ohne finanzielle Schmerzen eine andere Margarine finden.


Mir auch nur bedingt, Bea, denn wenn ich mein Fleisch und meine Butter etc. dort kaufe, kann ich mich genau über die jeweiligen HEIMISCHEN Hersteller und deren Bezugsquellen informieren. Das kann ich bei den Produkten im Supermarkt nicht, zumindest nicht, wenn ich sie aus dem Regal nehme und die Bestandteilsliste durchlese. Eben nur durch genaue Recherche. Auch das Thema Ökobank, das ich erwähnt habe, steht hier in einem Zusammenhang, ich weiß nicht, bei welcher Bank jeder ist, aber viele finanzieren Projekte mit dem von Dir genannten menschenrechtsverachtenden Hintergrund, weil es ja bei der Finanzierung nur ums Produkt geht und nicht, wie dieses hergestellt wird. Im Grunde müsstest Du die Bestandteile JEDES EINZELNEn PRODUKTES auf seine Herkunft untersuchen, das ist mittlerweile kaum noch nachvollziehbar - von den Herstellerfirmen natürlich so gewollt. Fängt schon an beim Blumensträußchen, das Du Deiner Freundin für einen Besuch mitbringst, die kommen bei riesigen Blumenbörsen erstanden werden und in der Regel aus Ländern kommen, wo die Monokulturen die Natur ruinieren und Kinderarbeit an der Tagesordnung ist. Die Kleidung, die Du Dir kaufst. Usw. usf. Das Thema ist so allumfassend, es betrifft fast jeden Bereich, in dem wir konsumieren.
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Bea

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8

Sonntag, 21. August 2011, 13:30

Schon, das heißt aber nicht, dass man die Flinte ins Korn werfen muss. Bei so einem konkreten Fall wie jetzt Unilever hat der Verbraucher Macht. Würden nicht nur ca. 8000 Leute die Protestschrift unterschreiben, sondern 8 Millionen und würden dann noch diese 8 Millionen die Unilever Produkte nicht kaufen, bis der Konzern heimische Pflanzenöle verwendet, müßte der Konzern aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus umdenken. Andere würden aus Gründen der Gewinnmaximierung folgen. Kettenreaktionen funktionieren auch in dieser positiven Weise.
Wichtig auch: Nicht überall wo Bio drauf steht ist auch Menschenrecht drin!
Frdl. Gruß Bea

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Maria

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9

Sonntag, 21. August 2011, 13:55

ich finde es immer gut, wenn solche "Missstände" aufgedeckt werden. Dann kann man versuchen, zumindest einen kleinen Beitrag zu leisten, um für gerechtere oder umweltfreundlichere Arbeitsabläufe zu sorgen. Gewinnmaximierung ist durchaus vom Verbraucher zu beeinflussen.
Denn die Konzerne werden erst beginnen, etwas zu verändern, wenn ihre Rechnung nicht aufgeht.....
LG MARIA
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,steht in den Herzen
der Mitmenschen.


Albert Schweitzer

yabinti

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10

Sonntag, 21. August 2011, 14:12

Denn die Konzerne werden erst beginnen, etwas zu verändern, wenn ihre Rechnung nicht aufgeht.....


Richtig :00: Kleinvieh macht auch Mist!

ma-salama مع السلامة
yabinti


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Jillvalentine

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11

Sonntag, 21. August 2011, 17:49

Genau, sehe ich ebenso. Glücklicherweise sehen das Verbraucher auch mehr und mehr so.

Das mit dem Bio und den Menschenrechten stimmt natürlich ebenso. Daher kaufe ich eben mittlerweile ausschließlich im Hofladen, weil die die heimischen Hersteller in der Umgebung selbst aussuchen und prüfen, Butter, Milch und Margarine kaufe ich dort auch, nachdem ich das hier gelesen habe, die richtige intuitive Entscheidung. ;) Danke! ;)
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dalel

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12

Montag, 22. August 2011, 01:01

...und welche margarine kann man dann wirklich kaufen???(namen bitte)
Ich brauche sehr viel....ich backe fast nie mit butter...

Bea

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13

Montag, 22. August 2011, 09:22

...und welche margarine kann man dann wirklich kaufen???(namen bitte)
...


Jawohl Sir! Äh... Lady...............
Ich muss das auch googeln, denn auch ich wurde von der Unileversache kalt erwischt. Ich kaufe denn nunmehr Deli (Walter Rau Lebensmittelwerke). Die haben auch Margarine, die zum Backen geeignet ist.
http://www.deli-reform.de/de/57/Das+sollten+Sie+wissen
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14

Montag, 22. August 2011, 10:02

Ich habe die Rau-Lebensmittelwerke angeschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

sensibilisiert durch die Informationen der Organisation "Regenwald" habe ich beschlossen, keine Produkte von Herstellern zu kaufen, die ihre Pflanzenöle durch den "Wilmar-Konzern" beziehen. Woher beziehen Sie Ihre Pflanzenöle? Möchten Sie es mir verraten?


Mit freundlichen Grüßen
Bea...............

Positiv ist schon mal, dass die Leute in Deutschland produzieren. Sehen wir mal, was sie antworten.
Frdl. Gruß Bea

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Bea

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Sonntag, 4. September 2011, 14:56

Am 31.08. haben die Rau-Lebensmittelwerke geantwortet. Die Antwort ist sehr lang. Den entscheidenden Absatz habe ich fett markiert.

Sehr geehrte Frau xxxxxx,

vielen Dank für die freundliche Anfrage und Ihr Interesse an unseren
Produkten. Wir finden es sehr gut, dass Sie über die Deli Reform
Margarine informiert werden möchten und Sie sich für die Zusammensetzung
interessieren.

Gern teilen wir Ihnen mit, dass wir zur Herstellung von Deli Reform
Produkten ausschließlich rein pflanzliche Öle und Fette verwenden, d.h.
konkret: Rapsöl, Sonnenblumenöl, Kokos- und Palmfette sowie Fraktionen
daraus. Die spezifische Rezeptur aus flüssigen Ölen und festen Fetten
ist sowohl unter funktionalen als auch unter technischen Gesichtspunkten
z.B. in Hinblick auf die Erhitzungstemperatur oder Geruchsbildung
notwendig.
Rapsöl und Sonnenblumenöl liefern Deli Reform Produkten die für die
Ernährung wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Kokosfett und Palmfett dienen dazu, das flüssige Raps- und
Sonnenblumenöl in eine streichfähige Konsistenz zu überführen. So können
wir auf den Einsatz "gehärteter Fette" in unseren Produkten ganz
verzichten.

Als langjähriger Hersteller von Margarine und Speisefetten verwenden
wir auch Palmfett und daraus abgeleitete Produkte als Rohstoff. Weil
Palmöl für uns ein wichtiger Rohstoff ist, haben wir uns schon zu einem
sehr frühen Zeitpunkt, nämlich im Jahre 2004 dazu entschieden, dem RSPO
(Round Table on Sustainable Palm Oil; www.rspo.org) beizutreten, um
diese Initiative zur nachhaltigen Produktion und Nutzung dieses
Rohstoffes zu unterstützen. Palm- und Palmkernöl beziehen wir
ausschließlich von europäischen Raffinerien, welche ihrerseits wiederum
Mitglieder im RSPO sind und sich ebenfalls zu den Richtlinien des RSPO
bekennen. Für unsere Deli Reform Produkte verwenden wir bereits seit
April 2010 „Greenpalm-Zertifikate“ (www.greenpalm.org), um die
Produktion von nachhaltigem, zertifiziertem Palmöl zu unterstützen. Als
Margarinehersteller ist der Einsatz von Greenpalm-Zertifikaten derzeit
für uns die sinnvollste Möglichkeit, die Umsetzung von
Nachhaltigkeits-Kriterien im Ölpalmenanbau aktiv zu unterstützen. Die
physische Verfügbarkeit von nachhaltigem Palmöl liegt derzeit bei knapp
10 % der Weltjahresproduktion von Palmöl überhaupt. Die Umsetzung von
physisch nachhaltigem Palmöl befindet sich gerade in der Aufbauphase,
jedoch arbeiten wir bei der Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH bereits
aktiv daran, dieses physisch baldmöglichst in unseren Produkten
einzusetzen, sobald es logistisch und produkttechnisch umsetzbar ist und
die Absatzmärkte entsprechend reagieren.

Unsere Rohstofflieferanten wählen wir sehr sorgfältig aus. Das bei uns
zum Einsatz kommende, raffinierte Palm- und Kokosöl beziehen wir
ausschließlich von europäischen Raffinerien, da wir nicht direkt im
Handel mit Herstellern von rohem Palmöl engagiert sind. Trotzdem ist die
Überprüfung der Herkunft des rohen Palmöls nunmehr auch Teil unseres
Einkaufverhaltens.


Mittel- bis langfristig sehen wir aufgrund der Zielsetzung zu
nachhaltig ausgerichteter Produktion den Anteil nachhaltigen Palmöls und
auch anderer nachhaltig produzierter Ingredienzien am Gesamtmarkt weiter
zunehmen. Es ist nach unserer Einschätzung ausschließlich eine Frage der
Zeit, bis alle relevanten Palmölkomponenten als physisch segregiertes,
nachhaltiges Palmöl vollumfänglich in der Lieferkette erhältlich sind
und in unseren Margarineprodukten hinreichend eingesetzt werden können.

Neben der Förderung einer nachhaltigen Palmölproduktion unterstützen
wir Nachhaltigkeitsprojekte auch in anderen Unternehmensbereichen. So
setzen wir in unserem Unternehmen bereits seit Januar 2011
ausschließlich erneuerbare Energie/Strom aus Wind- bzw. Wasserkraft ein.
Andere Projekte zielen ganz gezielt auf die Reduktion bzw. Vermeidung
von Emissionen, Wasserverbrauch und Abfall.

Sehr geehrte Frau xxxxx, wir hoffen, Ihre Frage mit diesen Angaben
zufriedenstellend beantwortet zu haben und würden uns freuen, wenn wir
Sie auch weiterhin zu unseren Kunden zählen dürften.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxx
Frdl. Gruß Bea

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16

Mittwoch, 6. Juni 2012, 22:04

Es ist mal wieder soweit. Nestle, Neste und natürlich Unilever.
Bitte helft, die Palmöl-Mafia zu stoppen
Am 23.3.2012 wird Nordin von Bewohnern des Dorfes Tumbang Kalang in der Provinz Zentralkalimantan auf ein gewaltiges Umweltverbrechen aufmerksam gemacht: Wo vorher dichter Urwald stand, liegen nur noch abgeholzte Baumstämme aufeinander. 7.000 Hektar Urwald sind zerstört, auf der Hälfte der Fläche sprießen schon profitträchtige Ölpalmen. Eintausend Menschen haben hier ihren Wald mit Kautschuk- und Obstbäumen verloren. Böden und Gewässer sind vergiftet.
Weiter hier:

Stellen wir uns mal Folgendes vor: Deutschland will seinen Bedarf selbst erwirtschaften. Es braucht dazu mindestens die Fläche von NRW. Welches Bundesland also machen wir platt?
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Anck-Su-Namun

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17

Mittwoch, 6. Juni 2012, 22:45

bayern! die zählen sich doch eh schonm als eigenständig und wollten ne mauer um sich bauen, dann bayern zu erst :D und verstehen tut man die eh nich.

ich dachte unilever ist eine belgische marke?

Jillvalentine

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Mittwoch, 6. Juni 2012, 22:46

Richtig was bringen wird nur der Boykott und die umfängliche Information, also Mundpropaganda. Ich kaufe, seit ich dieses Topic gelesen habe, die Produkte nicht mehr und schaue genau auf die Etiketten. Da habe ich erst mal festgestellt, wie viele Produkte diese Firmen herstellen. Die Hofläden freuen sich über meinen immer größer werdenden Zulauf.

Zitat

Als
Margarinehersteller ist der Einsatz von Greenpalm-Zertifikaten derzeit
für uns die sinnvollste Möglichkeit, die Umsetzung von
Nachhaltigkeits-Kriterien im Ölpalmenanbau aktiv zu unterstützen. Die
physische Verfügbarkeit von nachhaltigem Palmöl liegt derzeit bei knapp
10 % der Weltjahresproduktion von Palmöl überhaupt. Die Umsetzung von
physisch nachhaltigem Palmöl befindet sich gerade in der Aufbauphase,
jedoch arbeiten wir bei der Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH bereits
aktiv daran, dieses physisch baldmöglichst in unseren Produkten
einzusetzen, sobald es logistisch und produkttechnisch umsetzbar ist und
die Absatzmärkte entsprechend reagieren.


Ich kann aber auch die Argumentation nachvollziehen, dass es schwierig ist, für die Großproduktion ausschließlich aus nachhaltiger Produktion zu beziehen. Die Märkte und Möglichkeiten müssen geschaffen und ausgebaut werden. Ich möchte dem Konzern also nicht die gute Absicht und die Bemühungen absprechen, Produktbeziehungen nach und nach nachhaltig zu gestalten. Das geht leider auch nicht von jetzt auf gleich, auch, wenn ich das für unsere Natur und Umwelt und für den dringend schützenswerten Regenwald am liebsten auch so hätte. Es ist ein langer, logistisch anstrengender Prozess. Zumindest fällt mir auf und ich finde es gut, dass immer mehr Menschen bewußt kaufen wollen und sich auch Produzenten dem nicht verschließen, sich Gedanken machen und neue Konzepte entwickeln.

Zitat

bayern!


Komisch, die Bayern fielen mir auch sofort ein... :girli:
Ein Tier zu retten, verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt ändert sich für dieses eine Tier.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jillvalentine« (6. Juni 2012, 22:54)


Anck-Su-Namun

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19

Mittwoch, 6. Juni 2012, 23:02

dann isses ja schon beschlossene sache jill :D

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20

Mittwoch, 6. Juni 2012, 23:35

Komisch, die Bayern fielen mir auch sofort ein... :girli:

Mir auch. :huh:
Ich kaufe, seit ich dieses Topic gelesen habe, die Produkte nicht mehr und schaue genau auf die Etiketten.

:kuss2:
Da habe ich erst mal festgestellt, wie viele Produkte diese Firmen herstellen.

Boah, ich auch. Es sind soooooooviele!
Frdl. Gruß Bea

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