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Montag, 12. Dezember 2011, 09:50

Ablehnung einer religiös dominierten ägyptischen Gesellschaft

Zitat

Nagib Machfus ist der einzige arabische Schriftsteller, der mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. In seinem Werk beschreibt er die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Ägypten des 20. Jahrhunderts. Politisch ergriff er immer wieder Partei für die kleinen Leute. Am 11. Dezember 1911 wurde er geboren.

"Extremistischen Gedanken hat es in unserer Gesellschaft schon immer gegeben. Ich habe sie als Kind schon in Zeitschriften gelesen und von Islamisten gehört. Damals wollten sie die Musik verbieten, die Mädchen vom Studium auf der Universität ausschließen und viele Freiheiten einschränken. Alle diese Ansichten, die wir auch heute wieder hören, hat es schon damals gegeben."


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LG :knicks:


»Wahre Worte sind nicht immer schön,
schöne Worte sind nicht immer wahr.«Laotse



Hoffnung
ist eine Art von Glück; vielleicht das größte Glück,, das die Welt bereit hält.
- Samuel Johnson -

Yabeda

Wüstenmaus

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2

Dienstag, 27. Dezember 2011, 21:31

Der Mann hatte ja sooo recht.Scheinbar ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen ;( !

3

Dienstag, 27. Dezember 2011, 22:10

Zitat


"Der Unterschied besteht jedoch darin, dass islamistische Ideen weniger verbreitet gewesen sind, da Vorstellungen von Demokratie und Freiheit und die Gedanken der Moderne in der damaligen Gesellschaft stärker verankert waren. Islamistische Vorschläge sind damals nicht ernst genommen worden, man hat sich eher über sie lustig gemacht."


Zitat

Doch dem jetzt bekanntesten ägyptischen Autor wurde schnell das Minenfeld klar, auf dem er sich mit seiner Religionskritik und dem offenen Schreiben über Sexualität bewegte. Schon 1959 wurde sein Roman "Die Kinder unseres Viertels" wegen Blasphemie verboten. Erst 2006 wurde dieses Verbot wieder aufgehoben. 1978 führten ihn dann die Muslimbrüder auf ihrer Todesliste. Der heute als Terrorist in den USA einsitzende Scheich Omar Abdul-Rahman forderte öffentlich die Ermordung Machfus, weil er den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel begrüßt hatte. Seine Bücher wurden in allen arabischen Staaten verboten.


Die Wahrheit wird nie gerne gehört
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Yabeda

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Dienstag, 27. Dezember 2011, 23:47

Wohl wahr...