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Donnerstag, 8. September 2011, 21:46

Total Digital Daten-Krake Facebook an der Kette

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Facebooks Trick, die allgemeinen Surfgewohnheiten seiner Nutzer auszuspionieren, nennt sich „Gefällt mir"-Button. Der kleine unscheinbare Knopf befindet sich meist über oder unter Artikeln und gibt Facebook-Nutzern die Möglichkeit, die soeben konsumierte Webseite seinen Facebook-„Freunden" weiterzuempfehlen. Was aber nur die wenigsten wissen: Mit angemeldetem Profil weiß Facebook immer, auf welcher anderen Webseite mit „Gefällt mir"-Button sich sein Facebook-Schössling gerade befindet — selbst wenn dieser nicht auf den „Gefällt mir"-Button klickt.


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Jetzt hat das online IT-Fachmagazin heise.de eine clevere Lösung gefunden um die Datensammelwut von Facebook einzuschränken und dennoch seinen Lesern die Möglichkeit zu geben, die eigenen Artikel über Facebook seinen Freunden zu empfehlen.

Dafür muss der heise-Leser schlicht auf den grau unterlegten „Gefällt mir"-Button unter dem Artikel drücken. Für ihn unsichtbar wird nun die von Facebook bereitgestellte Mini-Webseite geladen und der „Gefällt mir"-Button ändert seine Farbe von grau zum gewohnten blau. Jetzt kann wie gewohnt "geliked" werden. Nur hat der Nutzer vorher mit seinem ersten Klick schon bewusst zugestimmt, dass seine Daten weitegegeben werden. Damit umgeht Heise nicht nur die strenge Auflage des ULD, das Fachmagazin sperrt auch noch geschickt Facebook aus seiner Seite aus und nur der Leser kann den Social-Media-Spion kontrolliert gewisse Bereiche abtasten lassen.


Total Digital Daten-Krake Facebook an der Kette

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