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Donnerstag, 24. Februar 2011, 00:55

Ist er verdächtig, weil er unverdächtig ist?

Zitat

Wie wird ein junger Deutscher zum Islamisten? Der Film „Der verlorene Sohn“ versucht erst gar nicht, darauf eindeutig zu antworten. Er erzählt die Geschichte eines Verdachts und zeigt dabei, was möglich ist, was man dagegen tun kann - und was nicht.

Der Kovertit Rainer Schröder (Kostja Ullmann) gibt seiner Familie und der Polizei Rätsel auf - bis zum SchlussDer Kovertit Rainer Schröder (Kostja Ullmann) gibt seiner Familie und der Polizei Rätsel auf - bis zum Schluss

Das Wiedersehen kommt unverhofft, besonders fröhlich ist es nicht. Denn bevor Rainer Schröder (Kostja Ullmann) in den Armen seiner Mutter landet, hat er einen Termin mit dem Landeskriminalamt und dem Verfassungsschutz. Nach zwei Jahren Haft in Israel steht er noch immer unter dem Verdacht, einen terroristischen Anschlag zu planen. Die Behörden überwachen ihn, ganz ostentativ.

Seine Mutter Stefanie (Katja Flint) sieht zunächst nur den verlorenen Sohn, der zurückkehrt. Dass sein Vater inzwischen verstorben ist, erfährt Rainer, der sich nun Omar nennt, erst jetzt. In kurzen Momenten zeigt er, was ihn berührt, doch fasst er sich schnell: Das sei Allahs Wille. Ob ihm dazu nicht mehr einfalle, will seine Mutter wissen. Nein, fällt ihm nicht. Sein Glaube ist ihm Halt: „Allah gibt mir Ruhe. Ich weiß jetzt, wo ich hingehöre.“ Viel mehr sagt der Konvertit nicht, seiner Mutter den Übertritt zum Islam zu erklären, vermag er nicht.


Ist er verdächtig, weil er unverdächtig ist?


Wiederholung:

24.02.2011 um 10:30 Uhr Der verlorene Sohn - es lohnt sich

karina

Wüstenfuchs

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2

Donnerstag, 24. Februar 2011, 10:15

super, danke fuer den tipp amira

wollte ich mir eigentlich gestern abend ansehen.... hat nicht geklappt...

doch.. jetzt.. werde ich doch gleich mal den tv einschalten..

liebe gruesse karina

Maria

Admin - Scarabäus

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3

Donnerstag, 24. Februar 2011, 11:10

Habe mir den Film gestern angesehen, bin aber etwas zwiegespalten.......

Fand einiges ganz gut, anderes wiederum nicht.......
LG MARIA
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,steht in den Herzen
der Mitmenschen.


Albert Schweitzer

karina

Wüstenfuchs

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4

Donnerstag, 24. Februar 2011, 13:52

Fuer mich ist/war dieser film (tv-drama) wirklich ein guter "tipp des tages" ( tv spielfilm, nr. 4/11)

.... Sehr gut besetzt und eindringlich gespielt.... und gemaess meinen erfahrungen auch gut recherchiert.

Einige Konvertiten/innen.... sicherlich, und gott sei dank, nicht alle, welche ich in den letzten jahren kennengelernt habe "benehmen" sich ploetzlich: "paepstlicher als der papst!" ....kopfschuettel....

Schade, denn die glaeubigen egypter/innen sind keinesfalls fundamentalistisch eingestellt.
Im gegenteil, sie verurteilen diese "hardliner" genau so, wie der rest der welt !!!

Nach dem mitternachts-anschlag in alexandria am 31.12./01.01. habe ich die betroffenheit vieler egypter/innen gesehen und gespuert. Dies war vorwiegend in gebieten, wo mehrheitlich, moslems wohnen.

ABER, GOTT SEI DANK, GIBT ES AUCH KONVERTITEN/INNEN WELCHE NICHT IN DEN FUNDAMENTALISMUS ABDRIFTEN. elhamdulela

5

Donnerstag, 24. Februar 2011, 14:06

.... Sehr gut besetzt und eindringlich gespielt.... und gemaess meinen erfahrungen auch gut recherchiert.


Finde ich auch. Alles gut nachvollziehbar und gut gespielt von Katja Flint als Mutter und auch von dem "Sohn Rainer".

Maria

Admin - Scarabäus

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6

Donnerstag, 24. Februar 2011, 15:58

Die Rollen wurden auch meiner Meinung nach gut gespielt, was ich nur bedenklich fand, war, dass nur dieser eine, völlig verbohrte Islamist/Konvertit gezeigt wurde.
Das kann bei vielen nicht Informierten dazu führen, dass es zu Verallgemeinerungen kommt. Es gibt der Islamphobie in D wieder neues Futter, und wird den nicht fundamentalistisch Eingestellten nicht gerecht......
LG MARIA
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Albert Schweitzer

7

Donnerstag, 24. Februar 2011, 16:10

Die Rollen wurden auch meiner Meinung nach gut gespielt, was ich nur bedenklich fand, war, dass nur dieser eine, völlig verbohrte Islamist/Konvertit gezeigt wurde.


Naja, irgendwo muss man ja anfangen und wenn man drüber nachdenken will/soll, dann finde ich, das ein Beispiel reicht und da nimmt man dann fast immer das, wovor die "Angst" am größten ist.

Abgesehen davon, war er vll. "verbohrt" aber scheinbar nicht "glücklich" oder sehr überezeugt.

Sachleb

unregistriert

8

Donnerstag, 24. Februar 2011, 20:05

Ach menno..........ich habs mal wieder verpasst........... :heul1: ............so ein Mist, wollte ihn mir eigentlich am Mittwoch abend anschauen, aber habe mich mit meiner Freundin am Telefon verquasselt und dann garnicht mehr an den Film gedacht....naja und heute früh mußte ich mal wieder arbeiten............. :heul2:

9

Donnerstag, 24. Februar 2011, 23:38

Ach menno..........ich habs mal wieder verpasst......


Na, da kann ich dir doch glatt helfen - schau ihn dir an in voller Länge sogar :thumbsup:

Der verlorene Sohn

Zitat

Information

Dieser Film kann aus rechtlichen Gründen nur innerhalb Deutschlands als Video abgerufen werden ------ Nach zwei Jahren Haft in Israel wird der Terrorismusverdächtige Islamkonvertit Rainer Schröder nach Deutschland abgeschoben. Rainer sucht Unterschlupf bei seiner Mutter, der Handballtrainerin Stefanie Schröder, die nach dem Tod des Vaters, Rainers jüngeren Bruder Markus alleine großzieht. Stefanie ist überglücklich, dass Rainer endlich wieder zu Hause ist und nimmt ihn mit offenen Armen auf. Sie glaubt seiner Darstellung, dass er zwar immer noch bekennender Moslem ist, aber dem heiligen Krieg, dem Dschihad, abgeschworen hat. Auch wenn man Rainer nach seiner Rückkehr keinerlei Kontakte zur radikalen islamistischen Szene nachweisen kann, wird er vom Verfassungsschutz offen überwacht ...


Quelle: Das Erste

Sachleb

unregistriert

10

Freitag, 25. Februar 2011, 09:34

Amira Du bist einfach super-spitzen-Klase........... :kuss2: ...............viiiiiiiiiiiiiiiiielen Dank. :freu1: Werd ich mir heute Abend gleich anschauen.............

Daaaaaaaaaaaaaanke