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Anonymous

unregistriert

1

Dienstag, 15. September 2009, 12:45

Jehan El-Sadat

Jehan as-Sadat, (Arabisch: جيهان صفوت رؤوف), geboren als Jehan Safwat Raouf, (* 29. August 1933 in Kairo) ist die Witwe von Anwar as-Sadat. Sie war von 1970 bis zu Sadats Ermordung 1981 die First Lady Ägyptens.

Quelle Wikipedia hier weiter lesen...

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Bea

Pyramidenforscherin

  • »Bea« ist weiblich

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2

Dienstag, 15. September 2009, 15:01

Re: Jehan El-Sadat

"Ich bin eine Frau aus Ägypten"
Das Buch habe ich gelesen.
Es ist die Autobiographie der Jehan Sadat, eine couragierte Frau und gläubige Muslima. Das Buch erzählt über das Bemühen Meinungsfreiheit zuzulassen und intolerantes Handeln zu verhindern. Wenn auch subjektiv (geht ja auch nicht anders) , so gibt das Buch einen guten Einblick in geschichtliche Abläufe und zeigt, wie abhängig Ägypten von der Gunst der Großmächte ist.
Jehan Sadat lebt seit der Ermordung ihres Mannes teils in Kairo, teils in Amerika, doziert an der University of Maryland, hält in Europa und Amerika Seminare über die Lage der Frau in Entwicklungsländern und engagiert sich für den Frieden in Nahost.
Frdl. Gruß Bea

Die einen kennen mich, die anderen können mich!
*******Konrad Adenauer********

Anonymous

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3

Dienstag, 15. September 2009, 15:17

Re: Jehan El-Sadat

Zitat von »"Bea"«

"Ich bin eine Frau aus Ägypten"
Das Buch habe ich gelesen.
Es ist die Autobiographie der Jehan Sadat, eine couragierte Frau und gläubige Muslima. Das Buch erzählt über das Bemühen Meinungsfreiheit zuzulassen und intolerantes Handeln zu verhindern. Wenn auch subjektiv (geht ja auch nicht anders) , so gibt das Buch einen guten Einblick in geschichtliche Abläufe und zeigt, wie abhängig Ägypten von der Gunst der Großmächte ist.
Jehan Sadat lebt seit der Ermordung ihres Mannes teils in Kairo, teils in Amerika, doziert an der University of Maryland, hält in Europa und Amerika Seminare über die Lage der Frau in Entwicklungsländern und engagiert sich für den Frieden in Nahost.


Siehe auch: hier klicken

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shirini

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4

Dienstag, 15. September 2009, 23:19

Re: Jehan El-Sadat

Wieso hat sie eigentlich den Namen ihres Mannes angenommen? War das mal ueblich? Oder zur besseren Identifizierung als Frau des Praesidenten?

Anonymous

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5

Mittwoch, 16. September 2009, 04:47

Re: Jehan El-Sadat

Zitat von »"shirini"«

Wieso hat sie eigentlich den Namen ihres Mannes angenommen? War das mal ueblich? Oder zur besseren Identifizierung als Frau des Praesidenten?

Genau, zur besseren Identifizierung als Präsidentengattin.
Ist heute immer noch so, Frau Suzanne Mubarak.

shirini

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6

Mittwoch, 16. September 2009, 04:49

Re: Jehan El-Sadat

Zitat von »"Wüstensonne"«

Zitat von »"shirini"«

Wieso hat sie eigentlich den Namen ihres Mannes angenommen? War das mal ueblich? Oder zur besseren Identifizierung als Frau des Praesidenten?

Genau, zur besseren Identifizierung als Präsidentengattin.
Ist heute immer noch so, Frau Suzanne Mubarak.


Stimmt ja - is mir voll entfallen grade...

pauline

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Donnerstag, 17. September 2009, 20:33

Re: Jehan El-Sadat

Heute erschien das neue Buch von Jehan Sadat auf deutsch: "Meine Hoffnung auf Frieden".
Helmut Schmidt hat das Vorwort verfasst.

Zitat

Kurzbeschreibung
Zeugnis eines politischen Lebens

Jehan Sadat hat das politische Erbe ihres Mannes angetreten: Mutig und entschlossen tritt die ehemalige First Lady Ägyptens seit vielen Jahren für Frieden und Versöhnung im Nahen Osten ein. Dieses sehr persönliche Dokument macht deutlich, warum Jehan Sadat für Frauen im Westen wie im Osten gleichermaßen Vorbild ist.

In den Herzen der meisten Ägypter ist sie noch immer die wahre First Lady des Landes: Anwar Sadats Witwe Jehan. »Er war meine Kraft, ich sein Licht«, schrieb sie über ihren Mann, der 1981 bei einer Militärparade von Fundamentalisten erschossen wurde. »In meinen Augen war Sadat ein Held«, äußerte Helmut Schmidt, sichtlich bewegt, unlängst in einer Fernsehsendung. Statt nach dem Tod ihres Mannes zu resignieren, setzte Jehan Sadat sein Werk beherzt fort. Zwischen Amerika und Kairo hin- und herpendelnd, vermittelt sie zwischen West und Ost, engagiert sich für die Rechte muslimischer Frauen. Dem Frieden in Nahost aber gilt ihr größtes Engagement. Dieses Buch ist das bemerkenswerte Zeugnis einer außergewöhnlichen Frau.


Link hier klicken

Außerdem war heute in der ZEIT ein Interview mit ihr zu lesen (leider noch nicht online verfügbar). Sehr interessant.

Gruß

Pauline

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Binbaldda

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Freitag, 25. September 2009, 03:06

Hosen sind doch viel bequemer - ein Interview

Warda azra hat mich auf dieses interessante Interview aufmerksam gemacht:

Quelle hier lesen...
glg uli

**********************

Beginne nie einen Streit, aber beende jeden...

„Toleranz sollte nur ein vorübergehender Zustand sein,
er muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

Goethe

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Maria

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9

Freitag, 15. Oktober 2010, 13:02

Die Friedensdiva

ein neues Interview mit Jehan Sadat.

Die Frau gefällt mir. Ihre Ansichten, auch aus dem vorangegangenen Interview, entsprechen häufig meiner Meinung....

Zitat

in ihrem neuesten Buch „Meine Hoffnung auf Frieden“, das im letzten Jahr auch auf Deutsch erschien, mit einem Vorwort von Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Sie berichtet darin, wie es ihr seit jenem Tag des Attentats bei der Militärparade ergangen ist und zeichnet noch einmal die großen Grundlinien ihres Lebens nach, die Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der mittlerweile 77-Jährigen ziehen: der islamische Glaube, die Friedenspolitik und die Emanzipation der Frauen im Orient.


Bislang habe ich ihre Bücher noch nicht gelesen, werde dies nun aber wohl in Angriff nehmen.....

Zitat

Und noch heute liegt seiner Witwe sehr daran, der Welt den Unterschied zwischen islamischer Frömmigkeit und islamischem Fanatismus aufzuzeigen: „Glauben Sie mir, die Täter sind keine richtigen Muslime. Diese Männer verstehen ihre Religion nicht richtig“, sagt sie mit Blick auf den letzten spektakulären Mord an acht Christen zum koptischen Weihnachtsfest im Januar im oberägyptischen Nag Hammadi. Ohne lang zu überlegen, antwortet sie auf die Frage, ob Glaube und Vernunft zusammengehörten, mit fester Stimme: „Absolut, absolut.“


Zitat

Und beim Brückenbauen ist Jehan Sadat unermüdlich. Während andere schon das Wort „christlich-muslimischer Dialog“ nicht mehr hören können, betrachtet sie die bisherigen Begegnungen gerade einmal als ein Vorspiel. Für sie geht es jetzt erst los: „Die Religionsführer müssen verhandeln, von Angesicht zu Angesicht. Nur Slogans herunterzuspulen wird das Problem nicht lösen. Sie müssen sich an einen Tisch setzen. Sie müssen das machen wie Sadat und Begin“, lautet ihr Vorschlag in Erinnerung an die Verhandlungen von Camp David. „Wir benötigen viele solcher Zusammenkünfte, um den Menschen diese Positionen zu erklären, besonders den Ungebildeten und Analphabeten.“ Der Glaube an die Vernunft, an die Option für das Vernünftige, das ist wohl etwas, was sie nie aufgeben wird. Es ist das, was sie mit Ehemann Anwar al-Sadat für immer teilen wird.


Je mehr ich über sie lese, desto mehr steigt meine Hochachtung für diese Frau....

Kennt jemand ihr neuestes Buch "Meine Hoffnung auf Frieden"?
LG MARIA
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,steht in den Herzen
der Mitmenschen.


Albert Schweitzer