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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 15:58

Naguib Machfus

Zarah
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Zitat


Nagib Machfus wird am 11. Dezember 1911 als jüngstes von sieben Kindern eines kleinen Regierungsbeamten im Stadtteil Gamalija, einem der ältesten Viertel von Kairo, geboren. 1924 zieht die Familie in das neu erbaute Viertel Abbassija außerhalb der Altstadt, in dem sich vorwiegend Ägypter aus dem Mittelstand ansiedeln. Für Machfus, der abgesehen von Reisen nach Alexandria und zwei Dienstreisen ins Ausland sein ganzes Leben in Kairo verbacht hat, ist die Altstadt nicht nur Ort seiner Kindheit, sondern auch Schauplatz fast aller seiner Romane; hier, im Kleinbürgermilieu, spiegelt sich für ihn Ägypten, ja die ganze Welt.

Als Kind lernt er die altägyptische Kultur durch Museumsbesuche kennen, später geht er, der zu Hause wenig intellektuelle Anregung erhält, regelmäßig in Kinovorstellungen. Den Kinobesuchen entspringen erste Schreibversuche.



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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 15:59

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Die Rede zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2004

Ich will meine Worte mit einem Dankesgruß an Deutschland beginnen, das Land, in dem Johannes Gutenberg die Buchdruckkunst erfunden hat. Ohne diese großartige Leistung würden wir das Buch nicht kennen, würden wir uns nicht heute um das Buch scharen.

Es heißt, dass das Buch wegen der modernen Kommunikationsmittel in unserem Leben bald nicht mehr existieren wird. Das elektronische Buch soll die Quelle allen Wissens werden. Aber in Wahrheit ist es doch so, dass das Buch, das der Leser in den Händen hält oder das neben seinem Bett liegt, nicht durch das stundenlange Hocken vor dem Bildschirm ersetzt werden kann.

Selbst wenn sich die Zeit des gedruckten Buchs zum Ende neigen sollte, kann niemand leugnen, dass uns mit der Erfindung der Druckmaschine ein großartiges Geschenk gemacht wurde. Die Maschine, die Johann Gutenberg im Jahr 1450 erfand, blieb 500 Jahre lang bis ins 20. Jahrhundert die maßgebliche Technik für den Buchdruck, und zwar ohne einschneidende Veränderungen zu erfahren.

Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Grund, um Deutschland einen Dankesgruß zu übermitteln....


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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 16:00

Zarah
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Rede zur Verleihung des Nobelpreises 1988


Zitat

Der Kairoer Korrespondent einer ausländischen Zeitung berichtete mir, daß in dem Augenblick, als bei der Preisverleihung mein Name genannt wurde, Schweigen herrschte. Viele hätten sich in jenem Moment gefragt, wer ich eigentlich sei. - Erlauben Sie deshalb, daß ich mich Ihnen vorstelle, und das mit jenem Grad an Objektivität, der der menschlichen Natur möglich ist.

Ich bin ein Sohn zweier Zivilisationen, die sich in einer bestimmten Epoche der Geschichte zu einem fruchtbaren Bund vereint haben. Die eine ist die etwa 7000 Jahre alte Pharaonenzeit und die andere die islamische Zivilisation. Sicherlich brauche ich Sie, die Sie der geistigen Elite angehören, weder mit der einen noch mit der anderen bekanntzumachen. Da wir aber nun einmal an diesem Ort der Zwiesprache und des gegenseitigen Kennenlernens zusammengetroffen sind, kann es vielleicht ganz nützlich sein, sie sich noch einmal zu vergegenwärtigen....


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quelle: unionsverlag

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 16:01

Zarah
unregistered

Zitat

Vielleicht fragen Sie sich: Wie kann ein Mensch aus der Dritten Welt die Muße finden, Geschichten zu schreiben ... Eine berechtigte Frage.

Ich komme aus einer Welt, die unter einem Schuldenberg begraben liegt, den sie nur um den Preis von Not oder gar Hungerkatastrophen abtragen kann ... In Asien kommen Menschen in Flutkatastrophen um ... In Afrika gehen andere am Hunger zugrunde ... Und in einer Zeit, die nach Menschenrechten ruft, werden Millionen Bürger Südafrikas aller Rechte beraubt, als ob sie keine Menschen wären....


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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 16:01

Zitat

Samira
unregistered



Zitat

Nagib Machfus, geboren 1911 in Kairo, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart und gilt als der eigentliche "Vater des ägyptischen Romans". Sein Lebenswerk umfasst mehr als vierzig Romane, Kurzgeschichten und Novellen. 1988 erhielt er als erster arabischer Autor den Nobelpreis für Literatur.


Zitat

Nagib Machfus - Zwischen den Palästen
Abd al-Gawwad, der übermächtige Herrscher der Familie, ist gefürchtet und geliebt zugleich: Strotzend vor Vitalität und Lebenslust ist er ein liebenswürdiger Freund und geistreicher Unterhalter, ein Kenner von Kunst und Gesang, und nicht zuletzt ein feinfühliger Liebhaber schöner Frauen. Doch wenn er die Treppe zu seinem Palast hochsteigt, verwandelt er sich zum gnadenlosen Patriarchen, der Ehefrau, Töchter und Söhne an seinen Fäden führt...


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Zitat

Nagib Machfus - Die Midaq-Gasse
Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer, al-Hilu mit seinem Friseursalon, der alte Dichter, den keiner mehr hören will, seit es das Radio gibt - jeder sucht seinen eigenen Weg in die Zukunft. Umm Hamida, wandelndes Lexikon aller Missetaten, hat täglich mehr zu erzählen über die Geheimnisse der Gasse, denn eine Welt ist...


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Zitat


Nagib Machfus - Die Kinder unseres Viertels:
Am Ende der Straße, dort, wo die Wüste beginnt, steht das große Haus. Hinter hohen Mauern in einem paradiesischen Garten wohnt hier der geheimnisvolle Gabalawi, der Stammesvater des Viertels. Seit undenklichen Zeiten hat ihn niemand mehr gesehen. Dennoch leitet er wie mit unsichtbarer Hand das Schicksal seiner Kinder und Kindeskinder. Wächter und Verwalter terrorisieren das Viertel in wiederkehrenden Wellen von Aufruhr und Unterdrückung. Auf Adham folgt Gabal, auf Gabal Rifaa, auf diesen Kasim. Sind sie Figuren der Menschheitsgeschichte, hinter denen sich Adam, Moses, Jesus und Mohammed verbergen?


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Liebe Grüße und viel Freude beim Lesen,
Samira

14-07-2006 18:16


Zitat


bis auf "Zuckergässchen" kenne ich alle Bücher....teilweise verschlungen..

LG
Amira

14-07-2006 20:27



Zitat

mein Mann verschlingt diese Bücher auch, weil er die besondere Sprache, die Nagib M. verwendet, schätzt.

Gibt´s übrigens auch in Ebay in arabisch

14-07-2006 22:35

Amira
unregistered





Zitat

ich würde es gerne auf arabisch lesen...aber in diesem leben werde ich es nicht mehr schaffen.

LG

14-07-2006 23:28

pauline


Zitat

Hallo Samira,

Nagib Machfus gehört zu meinen Lieblingsautoren. Er schreibt wirklich gut und treffend. Ich lebe ja in Ägypten und erkenne viele Dinge über die Machfus schreibt auch so ähnlich in meiner Umgebung wieder. Auf irgendeinem Buchumschlag habe ich einmal gelesen, dass Machfus Bücher wie die Baedecker zu Ägyptens Seele sind. Machfus lässt einem in seinen Büchern an den Problemen und Leben der Ägypter teilhaben und stellt die Ägypter so dar wie sie sind: einfach nur menschlich.

Gruß

Pauline

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 16:02

Zitat

ich hab alles gelesen von ihm was zu bekommen war . am meisten hat mich sein wille zur verständigung unter den religionen und nationen beeindruckt. seine rede anlässlich seines nobelpreises ist ein gutes beispiel hierfür. ich werd alles beizeiten nochmal einstellen hier.
überrascht hat mich seine gabe zur selbstironie (auf sein land bezogen..z.b. auf die damalige (?) machowelt ägyptens, die bücher entstanden teilweise vor 60 jahren), seine gerechtigkeitsliebe, sein einfühlungsvermögen, nicht zuletzt in frauen.

17-07-2006 11:50

Khadija
ERNA vom Dienst



Zitat

@ Amira
Soll ich Dir das Zuckergässchen borgen?
LG
Khadija

__________________
Und hinterm Horizont gehts weiter. von Udo Lindenberg


http://www.egypt-allesnatur.de


17-07-2006 14:59



Zitat

@Khadija,

aber gerne...wenn du es hast. Ansonsten im November mitbringen, bitte.

LG
Amira

17-07-2006 15:02



Zitat

Der Nobelpreis hat Nagib Machfus nicht verändert
Von Tahar Ben Jelloun
Le Monde, 18.11.1988

Er liebt es, in den Cafés zu sitzen

Trotz seines hohen Alters hat Nagib Machfus seine geistige und körperliche Vitalität bewahrt. Jede Woche - am Donnerstag - schreibt er einen Kommentar für seine Zeitung, den »Ahram«. Unter den arabischen Schriftstellern ist er ein Phänomen: einer der wenigen, der bisher keine Autobiographie geschrieben hat. Das Werk steht für ihn über der Person. Uneitel und bescheiden, scheut er jegliche Öffentlichkeit und meidet den Umgang mit den Großen der Macht. Als echter »lbn al balad« (Sohn des Volkes) liebt er es, in den Cafés zu sitzen, die Menschen zu studieren und mit den einfachen Leuten zu reden. Diese Lebensnähe gibt seiner Sprache Authentizität.

Wird ihn der Preis – die größte internationale Ehrung – verändern? Wer ihn am Tag danach getroffen hat und ihn im Kreise seiner Freunde sah, ist sicher, daß Nagib Machfus der bleiben wird, der er ist. So kam er auch am Tag nach der Preisverkündigung - wie jede Woche - pünktlich um fünf Uhr nachmittags ins Casino »Kasr el Nil«, wo er sich jede Woche mit Freunden - Schriftstellern, Künstlern, Theaterleuten und Studenten - zum Literatenstammtisch trifft. Wie immer saß er mit ihnen bis in die Nacht zusammen, um über Politik und Sport, Wirtschaft und Literatur, Gott und die Welt zu diskutieren...


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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 18:18

Zitat

Egyptian Nobel Literature Prize-winner Naguib Mahfouz has died at the age of 94 in Cairo after sufferug from ulcer bleeding.

30-08-2006 09:18

pauline



Zitat

Er war der erste arabischsprachige Schriftsteller, der den Literaturnobelpreis erhielt. Jetzt ist der ägyptische Autor Nagib Mahfus im Alter von 94 Jahren in Kairo gestorben.

Der Schriftsteller starb gestern Morgen in einem Krankenhaus. Er war vor mehr als einem Monat mit Kopfverletzungen in die Klinik eingeliefert worden.


Bin richtig traurig. Machfus war ein ganz Großer...

30-08-2006 10:39

Wuestensonne


Zitat

Zitat

Ägyptischer Nobelpreisträger Mahfus gestorben
Mittwoch 30. August 2006
Der ägyptische Literatur-Nobelpreisträger Nagib Mahfus ist tot. Mahfus starb nach offiziellen Angaben in einem Krankenhaus in Kairo. Der im Jahr 1911 geborene Mahfus war 1988 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Er war seit längerem schwer krank und Mitte Juli ins Krankenhaus eingeliefert worden. Mahfus, der Dutzende von Romanen schrieb, war der bekannteste Intellektuelle Ägyptens.


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30-08-2006 12:29

Wuestensonne


Zitat


Zitat

Ägyptischer Literaturnobelpreisträger Mahfus ist tot
Mittwoch 30. August 2006, 11:44 Uhr
Kairo (dpa) - Die arabische Welt hat einen ihrer bedeutendsten Intellektuellen verloren. Am Mittwochmorgen ist der ägyptische Literatur-Nobelpreisträger Nagib Mahfus im Alter von 94 Jahren in einem Kairoer Krankenhaus gestorben. Das teilten seine Ärzte mit. In der Klinik war der Schriftsteller seit Juli behandelt worden. Die Ursache für seine zuletzt zahlreichen gesundheitlichen Probleme sei letztlich Altersschwäche, hieß es. Als erster und bislang einziger Araber hatte Mahfus, der als Altmeister des arabischen Romans galt, 1988 den Nobelpreis erhalten. Er wird bereits am Donnerstag in Kairo mit militärischen Ehren beigesetzt. Das Totengebet soll in einer großen Moschee außerhalb seines letzten Wohnviertels Aguza abgehalten werden.


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30-08-2006 12:34

pauline


Zitat

noch was zum lesen:

Zitat

Literaturnobelpreisträger Mahfus ist tot
Er war der erste arabischsprachige Schriftsteller, der den Literaturnobelpreis erhielt und galt als "Symbol der ägyptischen Zivilisation".
Kairo - Konsequent setzte sich Nagib Mahfus Zeit seines Lebens für einen moderaten Islam und Toleranz gegenüber anderen Religionen ein. Vehement kritisierte er die Missinterpretation religiöser Werte. In einem Interview mit dem SPIEGEL im Februar dieses Jahres zeigte er sich zuversichtlich im Hinblick auf die Demokratisierung der arabischen Welt. Auf die Frage, wie lange es dauern werde, bis die Demokratie dort Fuß gefasst haben werde, antwortete er: "Es wird wahrscheinlich schneller gehen, als manche Zweifler meinen......


Quelle und hier weiter lesen....

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 18:20

Zitat


Das hat mich wirklich sehr getroffen!!

__________________
"Hilfe für Kinder ist KEIN Tropfen auf den heißen Stein. Sie ist wie ein Tropfen im Meer, der nie verloren geht."
Sir Peter Ustinov


30-08-2006 23:43

zarah


Zitat

bei manchen menschen glaubt man immer, sie könnten "ewig" am leben bleiben und meinetwegen 107 jahre alt werden.
.....
in seinen büchern zumindest wird er lange weiterleben. es wäre auch so wichtig.



........

31-08-2006 12:24

zarah


Zitat

bei manchen menschen glaubt man immer, sie könnten "ewig" am leben bleiben
- das habe ich auch gedacht, als mein Großvater mit 87 starb!

Von Nagib Mahfus habe ich heute morgen in der Zeitung gelesen... ich werde jetzt endlich mal mit seinen Büchern anfangen (hab mir neulich zwei weitere gekauft, die zarah empfohlen hatte).

bint_hathor

31-08-2006 16:05





Zitat

wer hats gesehen

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Heut um 18:00
(VPS 17.59)
In memoriam Kairo - präsentiert von Nagib Machfus
Film von Günther Schilhan
(aus der Reihe "Inter-City spezial)
(Erstsendung 29.12.1997)


Ich hab leider verpasst. Meine mum sagt, es war mal was, was mich interessiert hat. Sie ist kein Misr Fan. Soviel zu dem Thema.

Deshalb soll das schon was heißen, wenn sie so eine Aussage macht.

Lg Shirin

__________________
"Hilfe für Kinder ist KEIN Tropfen auf den heißen Stein. Sie ist wie ein Tropfen im Meer, der nie verloren geht."
Sir Peter Ustinov


02-09-2006 20:21



Zitat

ich hab s gesehen. bin glücklcih deswegen. hatte leider kein internet, um es euch hier anzukündigen. ich hab saubergemacht und gewartet bis es trocknet ;-)..ein wenig gezappt..und da war er: hat bedächtig und doch lebhaft von SEINEM kairo gesprochen. mit so viel humor, auch über sich selbst viel gelacht. das heuteige kairo wurde gezeigt, was sich verändert hat und wo man das alte noch erahnen kann. sein stammcafe wurde gezeigt. bilder nach dem attentat, wie er noch im krankenhaus schon wieder zuversichtlich und voller freude über besuch war. man hörte ihn ausgleichende und versöhnliche worte sprechen. wie es zum terrorismus kommt und wie man ihm begegnen kann.
hach..;-)

02-09-2006 21:03

Shirin


Zitat

Ach meno, schade!!

__________________
"Hilfe für Kinder ist KEIN Tropfen auf den heißen Stein. Sie ist wie ein Tropfen im Meer, der nie verloren geht."
Sir Peter Ustinov


02-09-2006 21:06

zarah



Zitat

über sein werk hat er natürlich auch gesprochen. dass er nicht "absichtlich" die stadt kairo portraitieren wollte, er habe einfach drauflosgeschrieben. passanten wurden gefragt, viele meinten er sei "einer von ihnen" und "beschreibe ihr leben ganz genau".
shirin, vielleicht wiederholen die das. evtl bei phoenix oder so. ich werd mich schlau machen.

02-09-2006 21:10

Shirin



Zitat

supi, ganz lieben dank!

__________________
"Hilfe für Kinder ist KEIN Tropfen auf den heißen Stein. Sie ist wie ein Tropfen im Meer, der nie verloren geht."
Sir Peter Ustinov


02-09-2006 21:59

Wuestensonne


Zitat


Kanal ARTE
Termin 03.09.06
Zeit: 12:10 Uhr

Nagib Machfus: EinSchriftsteller am Nil

Wiederholung am 16. September um 0:25 Uhr.

03-09-2006 07:58

zarah


Zitat

danke wüstensonne. hast du s auch gesehen? fast besser als "in memoriam kairo".

03-09-2006 15:53

Shirin


Zitat

Liebe Wüsten , herzlichen Dank.

Ich bin eben wieder rein und werde es mir in Ruhe ansehen. Gerade noch rechtzeitig, bevor ich los bin, hatte ich deine Nachricht gesehen.


LG shirin

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Mittwoch, 3. Oktober 2007, 18:22

Zitat


Bitte Shirn.

Nein Zarah, ich habe es nicht gesehen, war im Büro.


Gruss
Wuesten

03-09-2006 19:24


Zitat

@shirin, ich habe leider nichts weiter gefunden. wenn jemand etwas weiss, bitte kurz reinschreiben. danke euch.

05-09-2006 19:46

cellini088


Zitat

hallo ihr lieben!!!
ich lese gerade "der letzte tag des präsidenten".ihr kennt es sicherlich schon :-) was genau kritisiert er an der politik?"die sektiererischen aueinandersetungen habenextrem zugenommen...eure generation verdient wirklich mitleid....am 15.mai verkündest du eine reform,und am 5. september shcaffst du sie wieder ab-steckst alle ägypter-moslems,kopten,parteimitglieder,intelektuelle-ins gefängnis?"

ist das der grund, weshalb er von 2 islamischen fundamentalisten angegriffen wurde?wenn es wirklich so ist, warum ist er dann nicht ins exil? es traut sich doch kaum einer, die politik zu kritisieren-aus gutem recht..oder liegt es daran, dass sein erzähl-Ich, nie selbst kristisiert sondern das er aus den augen des beobachters schreibt??

vlg,
cellini

05-02-2007 18:49




Zitat

hallo cellini ,

ich weiss auch nicht (mehr) was er genau in diesem buch kritisiert, aber wenn du es derzeit liest, dann bitte gib uns doch einblick, wie und was er kritisiert, deiner meinung nach. es wäre schön, deine - ganz persönlichen - eindrücke kennenlernen zu dürfen.

08-02-2007 21:14



i

Zitat

ch habs durch
ich glaub er kritisiert, wie die bevölkerung nach der wende gelitten hat.ich bin schlecht im formulieren... -.-
ich habs fertig gelesen und finde es klasse!!!
was ich nicht ganz verstehe..wie kann die schwester des chefs(von den beiden liebenden)ihn lieber zu decken als denjenigen verurteilen zu lassen, der ihren bruder getötet hat???wie gut kennt sie ihn denn, um ihn decken zu wollen?warum tut sie das?er hat nichts.nur,weil er jünger ist??was ist mit der liebe zu ihrem bruder??empfindet sie denn gar nichts?ist ihr ein neuer,junger mann so viel wichtiger als ihr bruder??

08-02-2007 21:23

zarah


Zitat

also ganz ehrlich muss ich es erstmal (wieder?..hab ich oder hab ich nicht..hä?..ich glaube es schon irgendwie in erinnerung zu haben) lesen um mitreden zu können.

aber das hier:

wie gut kennt sie ihn denn, um ihn decken zu wollen?warum tut sie das?er hat nichts.nur,weil er jünger ist??

ist ungewollt erschreckend hurghada-habibi-aktuell, oder etwa nicht?

08-02-2007 21:36

cellini088


Zitat

ja..da hast du recht...
ich kanns einfach überhaupt nicht nachvollziehen...

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Binbaldda

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Dienstag, 6. Mai 2008, 03:31

Re: Naguib Machfus

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